BYD e7: So sieht die neue, erschwingliche Elektrolimousine des chinesischen Herstellers aus

Javier Cantagalli     19 May 2025     3 min.
BYD e7: So sieht die neue, erschwingliche Elektrolimousine des chinesischen Herstellers aus

Der BYD e7 tritt nicht mit den gleichen Waffen an wie andere Modelle des chinesischen Herstellers, etwa die Limousine Seal. Sein größter Trumpf ist eindeutig sein Verkaufspreis.

BYD scheint keine Bremse zu kennen, wenn es um die Erweiterung seiner Palette an Elektromodellen geht, und nun hat uns der Hersteller mit einer neuen, wirklich erschwinglichen Elektrolimousine überrascht, zumindest auf dem chinesischen Markt, wo sie zunächst auch verkauft wird. Mit einer Länge von 4,78 Metern glänzt dieses Modell nicht mit revolutionären technischen Daten, sondern mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis, und bietet damit eine wirklich attraktive Alternative für eine bestimmte Kundengruppe, die wir etwas weiter unten näher beschreiben werden.

Was die technischen Daten angeht, verfügt der e7 über einen einzigen Antrieb mit 100 kW Leistung und 180 Nm Drehmoment. Nichts Weltbewegendes, wie man es bei einem Fahrzeug dieser Art erwarten würde. Der chinesische Hersteller bietet außerdem zwei Batteriepakete zur Auswahl mit 48 bzw. 57,6 kWh Kapazität, mit angekündigten CLTC-Reichweiten von 450 bzw. 520 km. Dass beide Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) verwenden, überrascht bei BYD ebenfalls nicht.

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Beim Laden nennt der Hersteller für den Gleichstrom-Schnelllade­vorgang eine Dauer von zwischen 26 und 28 Minuten. Unklar bleibt jedoch, ob sich dies auf den typischen Ladebereich bei solchen Tests von 10 auf 80 Prozent bezieht oder auf einen anderen. BYD hat außerdem bislang keine Angaben zum Laden mit Wechselstrom über eine Wallbox gemacht.

Gut, schön und günstig

Mit 1,90 Metern Breite, 1,52 Metern Höhe und einem Radstand von 2,82 Metern ist diese Limousine der Mittelklasse innerhalb der Elektrofahrzeugpalette des chinesischen Herstellers ein ganz besonderes Modell, denn sie gehört weder zur Serie Ocean, zu der Modelle wie der Dolphin oder der Seal zählen, noch selbstverständlich zur Serie Dynasty, die den Spitzenmodellen der Marke vorbehalten ist.

Das liegt daran, dass der e7 vor allem ein praktisches Fahrzeug ist. Er will weder beim Luxus noch bei der Fahrleistung auf der Straße konkurrieren. Seine Stärken liegen ganz woanders: genau das Nötige bieten, ohne Schnickschnack, zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis. Deshalb soll der e7 laut einigen chinesischen Medien auch ausschließlich über die Website von BYD verkauft werden, da er sich vor allem an Firmenkunden richtet, insbesondere an den Bereich der geteilten Mobilität, etwa an Taxiflotten oder app-basierte Transportdienste.

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Gut, wir wissen bereits, dass der große Trumpf des e7 sein Preis ist, aber wie viel kostet er denn nun? Laut Herstellerangaben kostet die günstigste Version einen Grundpreis von 103.800 Yuan. Das entspricht beim aktuellen Wechselkurs etwa 12.750 Euro. Für die Version mit dem Batteriepaket größerer Kapazität muss man mindestens 115.800 Yuan bezahlen, also knapp über 14.000 Euro.

Zu diesem äußerst wettbewerbsfähigen Preis enthält der BYD e7 serienmäßig einige Komponenten, die andere Konkurrenzmodelle nur gegen Aufpreis anbieten. Dazu gehören das Glaspanoramadach, der 15,6 Zoll große zentrale Touchscreen oder das Kombiinstrument mit fünf Zoll großem Display. Doch damit nicht genug: BYD integriert in dieser erschwinglichen Limousine außerdem sein neues Fahrerassistenzsystem God’s Eye, das in diesem Fall ausschließlich auf den Kameras des Fahrzeugs basiert.

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Bislang hat BYD noch keine Angaben dazu gemacht, ob diese erschwingliche Elektrolimousine in näherer oder fernerer Zukunft auch auf anderen Märkten wie dem europäischen angeboten wird. Dennoch können wir nicht ausschließen, dass dies geschieht, denn preiswerte Modelle finden bei europäischen Kunden meist großen Anklang.

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