Der Fisker Ocean hat bereits einen Produktionstermin, und er wird von Magna gefertigt.
Der vollelektrische Crossover von Fisker rückt dank der Vereinbarung zwischen Fisker und Magna immer näher. Magna wird den Ocean in seinen Werken in Österreich produzieren.

Der Fisker Ocean gehört zu den Fahrzeugen, auf deren Markteinführung man am meisten gespannt ist, und das aus gutem Grund: erster SUV von Fisker, vollelektrisch, mit bis zu 480 km Reichweite und einem Einstiegspreis von rund 31.000 Euro.
Außerdem berichteten wir neulich darüber, dass dieser SUV von Fisker das erste vollelektrische Papamobil werden sollte, das in den offiziellen Fuhrpark des Vatikans aufgenommen wird, damit der Papst komfortabel reisen kann, ohne schädliche Abgase auszustoßen.
Zurück zum eigentlichen Thema: Fisker und Magna haben eine Vereinbarung angekündigt, wonach Magna einige Modelle von Fisker montieren wird, darunter unser heutiger Protagonist, der Ocean. Die Produktion soll Ende 2022 in den Werken von Magna in Graz (Österreich) beginnen.

Der Ocean ist ein SUV der Mittelklasse, mit dem Henrik Fisker, Gründer der Marke, direkt mit Modellen wie dem Tesla Model Y, dem Ford Mustang Match-E, dem Volkswagen ID.4 oder dem Audi Q4 e-tron konkurrieren möchte. Ein Fahrzeug mit wirklich attraktivem Design, guten Fahrleistungen und einem wettbewerbsfähigen Preis.
Henrik Fisker hat bedeutende Modelle entworfen, etwa den BMW Z8, den Aston Martin DB9, den V8 Vantage oder den Fisker Karma, jenes vollelektrische Coupé, mit dem Henrik Fisker 2011 versuchte, den Elektroautomarkt zu revolutionieren, was allerdings nicht gelang.
Die Frontpartie des Fisker Ocean fällt durch ein großes, geschlossenes Kühlergrill mit sechseckigen Formen in Schwarz und sehr markant geschnittene Leuchten auf, die an die des Range Rover Evoque erinnern.

Die Seitenansicht zieht die Aufmerksamkeit auf sich, dank der Silhouette, die die Fensterlinien bis zur C-Säule bilden. Sie ergibt eine klare Linienführung ohne übertriebene Formen und ist wirklich attraktiv. Die Felgen, die dieser Crossover ausstatten kann, reichen bis zu erstaunlichen 22 Zoll.
Das Dach ist meist kein Thema, über das man bei Autos oft spricht, doch beim Fisker Ocean enthält es Solarmodule, die dank der aufgenommenen Sonnenenergie zusätzliche Reichweite ermöglichen, bis zu 1.600 Kilometer im Jahr.

Das Heck ist mit geraden, sauberen Linien gestaltet. Sehr schlanke Leuchten in LED-Technik und das Fisker-Logo mittig auf der Heckklappe verleihen ihm Persönlichkeit.
Eine der interessantesten Neuheiten des neuen Fisker Ocean ist der sogenannte California-Modus. Dieser Modus senkt alle Seitenscheiben des Fahrzeugs ab, einschließlich der Heckscheibe und des Schiebedachs, und vermittelt so das Gefühl eines Cabrios.
Die Einstiegsversion dieses US-amerikanischen SUVs hat Hinterradantrieb, es wird aber auch einen Allradantrieb geben, der rund 300 PS leistet und den Sprint von 0 auf 100 in nur 2,9 Sekunden ermöglicht. Der Akku mit etwa 80 kWh Kapazität würde eine Reichweite von 400 bis 500 Kilometern erlauben.

Nun heißt es nur noch abwarten, bis Fisker weitere Details zu diesem erwarteten SUV veröffentlicht, den Magna Ende 2022 produzieren wird.
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