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Der Opel Vivaro-e Hydrogen zeigt seine wichtigsten Merkmale nach der Ankunft auf den ersten Märkten
Opel verstärkt sein Engagement bei seinen Nutzfahrzeugen mit dem Vivaro-e Hydrogen, der auf der Elektroversion für Profis basiert, die eine größere Reichweite benötigen

Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist eine Realität, die parallel zu der von Pkw verläuft. Diese Arbeitsfahrzeuge prägen die Städte und werden diese zweifellos sauberer machen. Doch diese Fahrzeuge haben Nachteile wie ihre Größe sowie die Kapazität und Notwendigkeit, Lasten zu transportieren, die ihre elektrische Reichweite übermäßig einschränken. Daher wird die Brennstoffzelle bzw. Wasserstoff zweifellos zu einer realistischeren Option für diese Fahrzeugklasse.
Mehrere Marken setzen nicht nur bei ihren Pkw, sondern auch in ihrem Nutzfahrzeugsegment auf die Brennstoffzelle. Wenige davon sind bisher Realität geworden, andere wie Opel wollen zu den Ersten gehören, die Profis ein umweltfreundliches Fahrzeug anbieten. Als Referenz dient hier der vollelektrische Vivaro-e, zu dem die Wasserstoffversion Vivaro-e Hydrogen hinzukommt.

Der Opel Vivaro-e Hydrogen ist in einigen Märkten und für einige Unternehmen bereits Realität, etwa für den deutschen Hausgerätehersteller Miele, der bereits diesen Transporter in seiner Flotte einsetzt. Interessierte spanische Profis müssen dagegen noch bis 2024 warten, dann beginnt der Verkauf in unserem Land.

Das interessanteste Element des Vivaro-e Hydrogen verbirgt sich in seinem Inneren, wo das Brennstoffzellensystem eine Leistung von 45 kWh erzeugt. Im ECO-Modus liegt die Leistung bei 60 kW, die maximale Gesamtleistung beträgt 100 kW (136 CV). Damit beschleunigt er in 15 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine auf 110 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit.

Diese Leistungsspitzen werden von einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 10,5 kWh geliefert, die unter den vorderen Sitzen liegt. Diese zusätzliche Leistung wird bereitgestellt, wenn sie benötigt wird, etwa beim Anfahren, bei starker Beschleunigung und bei Höchstgeschwindigkeit. Durch die Rekuperationsbremse lässt sich die Batterie während der Fahrt laden. Falls nötig, verfügt das Fahrzeug außerdem über ein dreiphasiges Bordladegerät und ein Ladekabel Modus 2, die 50 km rein elektrische Reichweite ermöglichen. Für den übrigen Einsatz hat es drei Wasserstofftanks mit jeweils 4,4 kg Fassungsvermögen, die den Wasserstoff bei 700 bar speichern. Sie lassen sich in weniger als drei Minuten befüllen und ermöglichen eine Reichweite von über 400 km.

Weder die Batterie noch die Wasserstofftanks beeinträchtigen die Ladekapazität des Opel Vivaro-e Hydrogen. Er bietet ein Ladevolumen von 5,3 m³ bzw. 6,1 m³ für die Karosserievarianten M und L, die auf den Markt kommen. Zudem verfügt er über eine Nutzlast von 960 kg. Auf die Ladung lässt sich dank der beiden seitlichen Schiebetüren sowie der Heckklappe leichter zugreifen.

Darüber hinaus bietet der Opel Vivaro-e Hydrogen eine Ausstattung, die mit seinen Schwestermodellen mit Verbrennungsmotor oder der vollelektrischen Version mithält. Dazu gehören eine Panorama-Rückfahrkamera mit 180 Grad, eine Totwinkelwarnung sowie Park Pilot vorn und hinten. Hervorzuheben ist außerdem das Infotainmentsystem Multimedia Navi Pro mit Touchscreen, das auch per Sprache bedient werden kann und mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel ist. Spezifische Funktionen lassen sich zudem über OpelConnect und die App myOpel nutzen.
Technische Daten dieses Autos
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