296 GTB Ferrari Hybridautos Supersportwagen
Ferrari 296 Speciale, eine Sonderausführung, die die Leistung des 296 GTB auf noch höhere Werte hebt
Ferrari setzt seine Reihe von Sonderfahrzeugen für die Straße mit Rennstreckenausrichtung mit dem neuen 296 Speciale fort, der auf dem Plug-in-Hybrid 296 GTB basiert

Ferrari stellt den 296 Speciale vor, ein Modell, das auf dem 296 GTB basiert, der 2021 vorgestellt wurde und die Linie seiner Vorgänger wie den Challenge Stradale, den 430 Scuderia, den 458 Speciale und den 488 Pista fortführt. Es handelt sich um Fahrzeuge, die durch überragende Agilität, Ansprechverhalten in Kurven und Stabilität herausstechen, begleitet von einem deutlichen Leistungszuwachs.
Optisch unterscheidet sich der Ferrari 296 Speciale auf den ersten Blick vom 296 GTB durch eine radikalere Designsprache, die die eingeführten Neuerungen sichtbar macht. Am Bug erkennt man bereits eine neue Motorhaube mit markanteren Linien und drei Lufteinlässen auf jeder Seite, was zeigt, dass es sich um ein eigenständiges Modell handelt. Im unteren Bereich wurde zudem ein schwebender Splitter montiert, der an den Seiten Aerodynamikflügel trägt, die auch die Breite des Fahrzeugs betonen.

Von der Seite betrachtet fällt ein Gestaltungsmerkmal des 296 GTB und des 296 GTS auf, das verstärkt wurde: der Fahrgastraum. Das nun mit schwarz lackiertem Dach erzeugt den Eindruck, dass die Kabine ein vom übrigen Aufbau getrennter Bereich ist. Seitlich wirkt die Front zudem optisch tiefer am Boden als beim 296 GTB. Hinzu kommen die neuen geschmiedeten Fünfspeichenfelgen, die von den Carbonfelgen des Ferrari F80 inspiriert sind – ein Design, das selbstverständlich exklusiv für den 296 Speciale ist.

Den Außenrundgang beenden wir am Heck, wo vor allem die seitlichen Flügel auffallen, die es einrahmen, indem sie über die Heckpartie hinausragen. Außerdem sind weniger Teile in Karosseriefarbe lackiert, dafür nehmen die schwarzen Flächen zu, nun mit einem breiteren Streifen, der auch die hintere Lichtleiste einschließt. Der hintere Diffusor wirkt ebenfalls aggressiver, da er in der Breite zunimmt. Direkt am Diffusor sitzt die neue Auspuffanlage mit saubereren, zugleich technischeren Formen, die ebenfalls vom Ferrari F80 inspiriert sind. Abschließend hat Ferrari exklusiv für den 296 Speciale die neue Farbe Nürburgring-Grün geschaffen, ergänzt durch eine Dekoration mit zwei weißen Längsstreifen und der Möglichkeit, eine Startnummer von 0 bis 99 anzubringen.

Bemerkenswert ist, dass alle am Ferrari 296 Speciale verbauten aerodynamischen Elemente nicht nur rein dekorativ sind oder allein eine breitere Karosserie erzeugen sollen. Sie erzeugen tatsächlich 435 Kilogramm Abtrieb bei 250 km/h, was einer Steigerung von 20 % gegenüber dem 296 GTB entspricht und zweifellos zu besseren Fahrleistungen auf der Rennstrecke beiträgt, insbesondere im Vergleich zur Basisversion.

Auch im Innenraum des Ferrari 296 Speciale gibt es Änderungen, um eine Kabine zu schaffen, deren erster Eindruck beim Einsteigen eindeutig eine Rennstrecken- und Wettbewerbsausrichtung ist. Dafür wurde auf Vereinfachung mit insgesamt weniger Bauteilen gesetzt, was zugleich das Gewicht senkt. Zudem kommen vermehrt Materialien wie Carbon, Alcantara und Aluminium zum Einsatz. So wurden beispielsweise neue Türverkleidungen aus einem einzigen Carbonteil gefertigt, ebenso die Mittelkonsole, die ebenfalls aus einer einzigen Struktur desselben Materials besteht. Nicht zu vergessen sind die Sicherheitsgurte für beide Sitze, die sich hervorragend in das Konzept einfügen.

Unter einer Motorabdeckung mit radikalerem, dunklerem Erscheinungsbild verbirgt sich dieselbe mechanische Plug-in-Hybrid-Konfiguration wie im 296 GTB und 296 GTS: einerseits ein V6 mit 120° und zwei Turboladern in der Mitte des V, dessen Leistung durch Maßnahmen wie einen höheren Brennkammerdruck und verstärkte, zugleich leichtere Bauteile auf 700 PS gesteigert wird. Neben diesem Motor sitzt ein elektrischer MGU-K zwischen dem V6 und dem 8-Gang-Automatikgetriebe, dessen Leistung um 13 PS auf 180 PS erhöht wird. Insgesamt ergibt sich eine kombinierte Systemleistung von 880 PS, also 50 PS mehr als beim 296 GTB.
Deja un comentario


Kia bietet ein Elektroangebot mit 10 Modellen, 50 Varianten und 400 möglichen Kombinationen
Die sieben Finalisten des Europäischen Auto des Jahres 2027 (COTY) sind ausschließlich Elektrofahrzeuge
Peugeot E-208 GTi: ein Spielzeug mit Akku, das den Geist der Sportwagen der Achtzigerjahre wiederbelebt