FIAT Qubo L, der Familienkombi als Alternative zu den großen SUV

David Lopez    @espacionblanco    13 January 2026     3 min.
FIAT Qubo L, der Familienkombi als Alternative zu den großen SUV

FIAT wird in Kürze den neuen Qubo L vorstellen, einen Familienkombi mit bis zu sieben Sitzplätzen, der auf dem Doblò basiert und mit Dieselmotoren sowie als Elektroversion erhältlich ist.

Fiat Qubo L (3)

Im Jahr 2008 brachte die damals von FIAT Fiorino abgeleitete italienische Marke den Qubo auf den Markt, einen kompakten Kastenwagen, der in Europa bis etwa 2020 verkauft wurde. Dieser Name war aus dem FIAT-Programm verschwunden, bis er 2026 zurückkehrt, und zwar als großer Kastenwagen mit bis zu sieben Sitzplätzen, der eine echte Alternative zu SUV werden soll.

Bislang hat FIAT sich zu den Details des Qubo L nicht weiter geäußert, auch nicht zu seiner endgültigen Bezeichnung. Immerhin wurde ein Bild gezeigt, auf dem zu erkennen ist, dass es sich um die Familienversion des Doblò handelt, deren Design sich kaum davon unterscheidet. Auf dieser Basis bietet FIAT den Qubo L in einer Konfiguration mit fünf Sitzen (mit einer Länge von 4.400 mm) und in einer Konfiguration mit sieben Sitzen (mit einer Länge von 4.750 mm) an, jeweils in den Farben Gelato White, Cinema Black, (RED), Foresta Green und Riviera Blue.

Fiat Qubo L (2)

Der FIAT Qubo L zeichnet sich vor allem in seiner Siebensitzer-Version durch seine besondere Vielseitigkeit aus: In der zweiten Reihe gibt es drei einzeln verstellbare Sitze, in der dritten Reihe zwei herausnehmbare, auf Schienen laufende Sitze, wodurch bis zu 144 mögliche Sitzkombinationen entstehen. Das ist aber nicht das Einzige, denn der große Vorteil eines Kastenwagens sind Raum und Geräumigkeit, und hier punktet der Qubo L mit einer Ladetiefe von bis zu 3 Metern, wenn man den klappbaren Beifahrersitz vorne umlegt. Hinzu kommen 27 Ablagefächer für Gegenstände unterschiedlicher Größe.

Fiat Qubo L (1)

FIAT hat bestätigt, dass der Qubo L in den Ausstattungslinien POP, Icon und La Prima angeboten wird. Diese Namen kennt man bereits von anderen Modellen der Marke, und sie stehen dafür, schon in der Einstiegsversion umfangreich serienmäßig ausgestattet zu sein. Für den Qubo L hebt FIAT bislang Lösungen wie die „Magic Windows“ hervor, die den Zugriff auf Gegenstände in der hinteren Ablage ermöglichen, ohne die Heckklappe oder das Heck selbst zu öffnen. Die Heckklappe ist außerdem groß und lässt sich bequem be- und entladen. Zudem gibt es die Funktion Extended Grip Control, die die Motorreaktion anpasst und die Traktion auf schlammigem, verschneitem oder geschottertem Untergrund optimiert.

Fiat Qubo L (4)

Schließlich hat FIAT auch bestätigt, dass der Qubo L mit einem Dieselmotor mit 100 CV und 130 CV angeboten wird, jeweils mit Schaltgetriebe. Wer sich für die 130-CV-Version entscheidet, kann optional auch ein Automatikgetriebe wählen. Außerdem wird es, allerdings nur in der Fünfsitzer-Version, eine rein elektrische Version mit einer Leistung von 100 kW (136 CV) geben. Dieselbe Konfiguration findet sich auch bei anderen Modellen der Gruppe, etwa dem Citroën ë-Berlingo oder dem E-Doblò. Daher ist zu erwarten, dass sie mit der LFP-Batterie mit 50 kWh kombiniert wird und eine Reichweite von rund 320 Kilometern erreicht.

FIAT erklärt, dass der Qubo L noch im Januar bestellt werden kann und fast unmittelbar bei den Händlern eintreffen wird. Die genauen Details und der Preis werden also nicht lange auf sich warten lassen.

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