Kia Stonic: Wie viel muss ich ausgeben, um die richtige Wahl zu treffen?
Der Kia Stonic gehört dank seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses zu den besten Optionen unter den kleinen Crossovern. Doch welche der möglichen Kombinationen aus Motor und Ausstattungslinie ist die empfehlenswerteste? Wir helfen dir bei der Auswahl.
Der Kia Stonic ist ab 12.600 Euro erhältlich, wie Kia in seiner Werbung ankündigt. Dieser Preis gilt für die Version 1.2 CVVT mit 84 CV und der Ausstattung Concept, wobei die fast 5.800 Euro Rabatt berücksichtigt sind, die laut Konfigurator der Marke angesammelt werden können. Doch das ist bei Weitem nicht die interessanteste Version.
Wenn du beim Stonic eine Lösung für die „Eintönigkeit“ traditioneller Kleinwagen gesucht hast und dabei im „SUV-Trend“ mitfahren möchtest, könnte der Crossover von Kia eine perfekte Option sein. Allerdings nur, wenn du weißt, was du wählst. Denn aus der Kombination von Motoren und Ausstattungen ergeben sich fast zwanzig Möglichkeiten.

Wir gehen davon aus, dass du, wenn du bis hierhin gelesen hast, wahrscheinlich bereits unseren Test des Kia Stonic gelesen hast, in dem wir über Platzangebot, Fahrdynamik, Ausstattungen … gesprochen haben. Wir haben dir bereits erzählt, dass es ein sehr leistungsfähiges Auto ist, das durch sein gutes Verhältnis von Qualität und Preis überzeugt. Deshalb gehört es zu den meistverkauften Modellen seiner Klasse, in der „Kampfhähne“ wie der Peugeot 2008 oder der Renault Captur zu finden sind.
Motorwahl für den Kia Stonic: Wenn du willst, schaffst du es.
Beginnen wir mit dem ersten Punkt, den du bei der Wahl deines Kia Stonic klären musst: dem Motor. Hier würden wir den oben erwähnten 1.2 CVVT ausschließen. Ein Saugmotor, der dir schnell zu schwach vorkommen wird und der vor allem als Lockangebot mit sehr wettbewerbsfähigem Einstiegspreis dient.
Die berechtigten Fragen stellen sich nun: Ist Benziner oder Diesel besser? Und wie viel Leistung bräuchte ich jeweils? Vereinfachen wir es also.

Genauso wie wir den Benzin-Einstiegsmotor ausschließen, tun wir dies auch mit dem stärkeren 1.6 CRDi mit 136 CV. Und nicht, weil er eine schlechte Option wäre, keineswegs. Aber er lässt sich nicht mit der Basisausstattung Concept kombinieren, und das bedeutet, dass du mindestens 18.320 Euro einplanen musst.
Entscheide dich für diese Option nur, wenn du sicher bist, dass du den Kia Stonic hauptsächlich für lange Strecken auf Landstraßen oder Autobahnen nutzen und nur wenig in der Stadt fahren wirst. Außerdem vermeidest du so die Probleme, die Turbodieselmotoren häufig mit dem AGR-Ventil oder dem Partikelfilter haben, wenn man nicht über Land fährt.
Damit kommen wir zu den Benzinern. Du hast zwei Möglichkeiten: den 1.0 T-GDi mit 100 oder mit 120 CV. Wenn dein Budget sehr knapp ist und du wenig reist, also hauptsächlich in der Stadt und im Umland unterwegs bist, reicht der 100-CV-Motor mehr als aus, selbst wenn du mit mehreren Personen unterwegs bist. Hier lohnt sich aber der Mehraufwand: Der 120-CV-Motor kostet nur 1.100 Euro mehr, und du bekommst nicht nur 20 CV zusätzlich, sondern auch einen kräftigeren Antritt, der das Fahren angenehmer macht, und ein 6-Gang-Schaltgetriebe, das dir hilft, im realen Betrieb einen geringeren Verbrauch zu erreichen.

Ausstattung: Das Gleichgewicht liegt genau in der Mitte
Kommen wir zur Ausstattung. Unser gewählter Motor für den Stonic, der 1.0 T-GDi mit 120 CV, ist (ebenso wie der 100-CV-Motor, falls du nicht so viel ausgeben möchtest oder dir die 1.100 Euro „sparen“ willst) mit den drei Ausstattungslinien erhältlich, die Kia für den Stonic anbietet: Concept, Drive und Tech.
Vorab: Die Concept-Ausstattung umfasst bereits serienmäßig, was wir für unverzichtbar halten: Klimaanlage, Lichtsensor, Tempomat (mit Geschwindigkeitsbegrenzer), Nebelscheinwerfer und Multimediabildschirm mit Audiosystem, das mit Android Auto und Apple CarPlay kompatibel ist.

Aber ohne die Spitzenausstattung Tech zu benötigen, empfehlen wir die mittlere Ausstattungslinie Drive. Sie kostet 1.450 Euro mehr als Concept, doch dafür bekommst du: Klimaautomatik, Regensensoren, vordere und hintere Parksensoren, ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera und ein etwas „schickeres“ Außendesign dank Details wie getönten Scheiben oder LED-Heckleuchten sowie den Leichtmetallfelgen.
Und jetzt bitten wir dich um eine zusätzliche Anstrengung für den perfekten Kauf: Rüste das optionale Advanced Driving Assistance Pack aus. Es kostet 650 Euro und umfasst eine Müdigkeitserkennung, einen Notbremsassistenten, eine Supervision-Instrumentierung mit 3,5-Zoll-LCD-Display, automatisches Fernlicht und einen Spurhalteassistenten.

Fazit? Du bekommst einen Kia Stonic 1.0 T-GDi 120 CV Drive für unter 18.000 Euro, genauer gesagt 17.690 Euro, inklusive des aktuellen Rabatts von 4.785 Euro. Das wäre unsere empfohlene Kaufentscheidung.
Du bevorzugst Diesel? Mit derselben Ausstattung und dem optionalen Assistenzpaket kostet dich der 1.6 CRDi mit 115 CV auch nicht viel mehr: 18.395 Euro.

Und wenn du sehr knapp kalkulierst und den niedrigsten möglichen Preis suchst, empfehlen wir den Benziner mit 100 CV, verzichte auf die Extras der Drive-Ausstattung, aber nicht auf das Assistenzpaket. Du bekommst einen Stonic 1.0 T-GDi mit 100 CV und Drive-Ausstattung sowie einer guten Sicherheitsausstattung für 15.100 Euro, unter Berücksichtigung der Rabatte. Bist du immer noch unentschlossen?
Technische Daten dieses Autos
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