Mercedes Clase A 220 CDI 7G-DCT, Test (Ausstattung, Preis und Bewertung)

Diego G. Moreira     11 June 2013     6 min.
Mercedes Clase A 220 CDI 7G-DCT, Test (Ausstattung, Preis und Bewertung)

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Seit einer Woche sprechen wir schon über den neuen Mercedes Clase A, der in diesen Tagen der Protagonist unseres Tests war. Konkret saßen wir am Steuer eines Clase A Diesel 220 CDI mit 170 CV Leistung und automatischem Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT.

Im ersten Teil des Tests gehen wir den Motor, die Leistung, das Fahrverhalten und den Verbrauch des Mercedes Clase A durch. Im zweiten Teil analysieren wir das Außendesign und die Innenraumgeräumigkeit sowie den Kofferraum und die Qualität der Verarbeitung. Im dritten Teil des Tests betrachten wir die Ausstattung, mit allen Sicherheitselementen, den Preisen des Mercedes Clase A und unserer Bewertung des Autos.

Ausstattung

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Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung aller Mercedes Clase A gehören Frontairbags, Seitenairbags und ein Knieairbag für den Fahrer. Auch die Stabilitätskontrolle, Attention Assist (das vor Müdigkeit des Fahrers warnt), eine Reifendruckkontrolle sowie das Kollisionswarnsystem (das warnt, wenn wir einem Fahrzeug zu nahe kommen) fehlen nicht.

Die Ausstattung in Sachen Sicherheit ist vollständig und hebt Elemente wie das Knieairbag oder die aktiven Sicherheitssysteme hervor, die in diesem Segment nicht immer vorhanden sind. Bei den EuroNCAP-Sicherheitstests erreichte der Mercedes Clase A fünf Sterne.

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Konkret erzielt er beim Insassenschutz für Erwachsene 93 % und beim Kinderschutz 83 %. Hervorzuheben sind außerdem die aktiven Kopfstützen, die Schleudertraumata vorbeugen. Im Bereich Sicherheit wird dem Ruf der Marke Rechnung getragen, und der Clase A kommt reich an Ausstattung und Ausrüstung.

Die übrige Ausstattung ist erwähnenswert, denn zum ersten Mal in einem Premiumfahrzeug muss man nicht tief in die Tasche greifen, damit das Auto mit Leichtmetallfelgen oder einer recht umfangreichen Ausstattung kommt. Die Strategie des deutschen Herstellers ist in diesem Punkt sehr gelungen und bietet serienmäßig das Wesentliche für einen würdig ausgestatteten Clase A.

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Zur Serienausstattung gehören: bi-xenon Scheinwerfer vorne mit LED-Tagfahrlicht, Radio CD-MP3 Audio 20 mit Bluetooth und USB/Aux-Anschluss, Farbdisplay für das Radio, Geschwindigkeitsregelung, Klimaanlage mit manueller Regelung, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und weitere Elemente.

Zudem ist die „Linie Style“ ohne Aufpreis enthalten, die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, eine vordere Armlehne und weitere Elemente umfasst. Auf diese Weise verringern sich die Optionen, und wir müssen nur wenig hinzufügen, um ein gut ausgestattetes Auto zu haben.

Unser Testwagen verfügte über das „Pack Night“, das 18-Zoll-AMG-Leichtmetallfelgen in Schwarz, schwarze Außenspiegel, einen schwarzen Mittelgrill und getönte hintere Scheiben umfasst. -1.087 Euro-

mercedes-clase-a-220-cdi-306Außerdem war zum ersten Mal in einem Mercedes das Navigationssystem nicht eines der teuersten Extras. Dank des von Harman entwickelten Moduls MAP PILOT, einem externen Modul mit weniger Funktionen als ein typisches integriertes Navigationsgerät, aber für einen durchschnittlichen Nutzer ausreichend, sinkt der Endpreis. -949 Euro- Die Funktionsweise ist korrekt, es erfüllt seinen Zweck gut und lässt sich perfekt in das Soundsystem Audio 20 integrieren. Zudem bietet es Funktionen, die man bisher bei einem integrierten Navigationsgerät kaum für möglich gehalten hätte.

Im Handschuhfach befindet sich ein Anschluss, an den das Modul angeschlossen wird (wie eine tragbare Festplatte), man kann es aber auch mit nach Hause nehmen, per USB an den Computer anschließen und das Kartenmaterial aktualisieren oder dem Navigationsgerät (gegen Aufpreis) weitere Funktionen hinzufügen. Das ist auf jeden Fall günstiger als das Kartenupdate bei den offiziellen Händlern, wie es bisher üblich war.

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Auch im Multimediabereich zeigt sich eine klare Ausrichtung auf ein junges Publikum, etwa beim Lautsprechersystem (6), das leistungsstärker ist als das in anderen Limousinen der Marke, mit einem korrekten und recht kräftigen Klang für Serienlautsprecher.

Und für alle, die mehr Sportlichkeit suchen, ist das AMG-Exterieurpaket erhältlich (-2.199 Euro), außerdem eine Option, die die Dynamik des Autos verbessert: das „Dynamik-Paket“ mit einem Sportfahrwerk mit tieferer Federung und veränderter Lenkabstimmung für mehr Sportlichkeit auf der Straße (-400 Euro).

Preis des Mercedes Clase A

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  • A 180 122 CV Benzin 26.750 Euro
  • A 200 156 CV Benzin 30.500 Euro
  • A 250 AUT. 211 CV Benzin 35.925 Euro
  • A 250 AUT. 211 CV 4MATIC Benzin 38.000 Euro
  • A 45 AMG 360 CV 54.750 Euro
  • A 180 CDI 109 CV Diesel 26.450 Euro
  • A 200 CDI 136 CV Diesel 29.575 Euro
  • A 220 CDI AUT. 170 CV Diesel 33.900 Euro

Preis des getesteten Fahrzeugs: 33.900 Euro + Pack Night -1.306 Euro- + Rückfahrkamera -383 Euro- + Navigationsgerät -949 Euro-. Endpreis: 36.538 Euro

Gesamtbewertung

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Um diesen Test abzuschließen, möchte ich mit den Motoren beginnen, zumindest mit der Dieselpalette, von der wir alle drei verfügbaren Varianten (in diesem Test und bei der Vorstellung des Modells) fahren konnten. Die endgültige Entscheidung liegt immer beim Käufer, aber grundsätzlich ist der kleinste Motor, der 180 CDI mit 109 CV, für den Clase A sehr knapp bemessen. Es ist schade, dass ein unterhaltsames Auto mit dynamischem Charakter nicht ganz überzeugt, weil der Motor für diejenigen, die etwas Sportlichkeit am Steuer suchen, etwas schwach ist.

Die vernünftige Wahl in Bezug auf Preis, Verbrauch und Leistung wäre der 200 CDI mit 136 CV, der für den Alltag ausreicht und zudem sportliche Freiheiten erlaubt. Doch nach dem Test des A 220 CDI ist es ein Antrieb, der begeistert.

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Die Antwort ist eindeutig: Das Auto reagiert dynamisch mit Souveränität, und diese Kombination macht das Fahren sehr unterhaltsam. Zudem sind die Verbrauchswerte moderat, sodass der Fahrspaß in jeder Hinsicht größer ist.

Zum Design werde ich nicht viel sagen, es ist ein sehr persönliches Element, auch wenn es fast allen gefällt oder überrascht. Ich denke, das Designerteam hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Mehr zu sagen gibt es zum Innenraum: Es gibt einige Elemente, die unverständlicherweise bei der Qualität abfallen.

Dazu gehören der Mitteltunnel und der Kunststoff, der dort verwendet wird, und ein weiterer Punkt ist die Schalldämmung, insbesondere die der Türen. Das sind kleine Details bei einer insgesamt guten Verarbeitung, aber sie sollten bei einem Auto, das in weiten Teilen der Palette die 30.000-Euro-Marke überschreitet, und schon gar nicht bei einem Auto mit dem Attribut Premium nicht vorkommen.

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Schließlich ist die serienmäßige Ausstattung mit ihrer umfangreichen Ausrüstung ein Pluspunkt. Deshalb glaube ich, dass Mercedes mit dem neuen Clase A zufrieden sein kann, denn die angestrebte Ausrichtung auf ein jüngeres Publikum spiegelt sich in einem Auto mit sehr ausgereiftem Design, dynamischem Fahrverhalten und einer vollständigen Ausstattung schon im Basismodell wider.

Fotos | Testteam: Rubén R., Diego G. Moreira, Sergio R.


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