Präsentation und Test Jeep Renegade 2018: kleine, aber gelungene Änderungen

Diego G. Moreira     23 October 2018     4 min.
Präsentation und Test Jeep Renegade 2018: kleine, aber gelungene Änderungen

Bei der nationalen Präsentation in Girona konnten wir die Modellpalette Jeep 2018 mit dem neuen Jeep Renegade 2018 testen, der ein neues Design, Benzinmotoren und Technik erhalten hat.

Jeep aktualisiert seine Modelle in großen Schritten; beim Wrangler gibt es sogar eine völlig neue Generation. Damit wir die neuesten Neuheiten der Palette Jeep testen konnten, bot uns die Marke der Gruppe Fiat die Gelegenheit zu einer ersten Probefahrt im neuen Jeep Wrangler, Jeep Cherokee und Jeep Renegade.

Neue Optik und neue Benzinmotoren

Der Kleinste der Marke ist ein echter Verkaufsschlager, und das zu Recht, denn der Renegade ist kein gewöhnliches SUV. Dank seines Allradsystems gehört er zu den SUVs mit den besten Geländefähigkeiten am Markt.

Allerdings brauchte das Modell, das 2014 auf den Markt kam, eine Überarbeitung, um in einem sehr dynamischen Segment konkurrenzfähig zu bleiben. Die wichtigste äußere Änderung betrifft die Front: neue LED-Scheinwerfer (die er mit seinem großen Bruder Wrangler teilt) und eine überarbeitete Stoßstange. Auch die Heckleuchten wurden überarbeitet; sie setzen auf LED-Technik und ein markantes, „X“-förmiges Design.

Im Innenraum konzentrieren sich die Neuerungen des neuen Jeep Renegade 2018 auf den neuen Touchscreen mit bis zu 8,4 Zoll (der sehr flüssig funktioniert und jede Art von Konnektivität bietet) sowie auf neue Polsterungen und Innenfarben; auffällig sind vor allem die neuen Ledersitze in heller Farbe.

Neue Benzinmotoren, mit Dreizylindermotor als Einstieg in die Palette

Eine der wichtigsten Änderungen am Jeep Renegade ist die Einführung von zwei neuen Benzinantrieben, einer davon mit drei Zylindern, die die beiden bisherigen Motoren ersetzen und den Verbrauch deutlich senken (bis zu 20 % weniger).

Der neue Einstiegsmotor der Benzinpalette ist der 1.0 Turbo mit drei Zylindern, 120 PS und 190 Nm maximalem Drehmoment. Es ist der erste Dreizylindermotor der Marke Jeep, und er ersetzt als Einstieg in die Palette den veralteten 1.6 E-Torq, wodurch Verbrauch und Emissionen spürbar sinken. Dieser Motor ist mit einem manuellen Sechsganggetriebe und Vorderradantrieb kombiniert.

Die andere Neuheit ist der 1.3 Turbo mit vier Zylindern und 150 PS, der mit dem Doppelkupplungsgetriebe DDCT kombiniert wird und nur mit Vorderradantrieb erhältlich ist. Die stärkste Benzinversion basiert auf demselben Antrieb, leistet aber 180 PS; hier ist er mit einem Neunstufen-Automatikgetriebe (Wandlerautomatik) und Allradantrieb verbunden. Beide Versionen haben ein maximales Drehmoment von 270 Nm.

Diese beiden neuen Motoren erfüllen die neue europäische Abgasnorm Euro 6/D und verfügen zusätzlich über einen GPF (Benzinpartikelfilter), einen Filter, den man bei Benzinmotoren künftig immer häufiger sehen wird. Bei den Dieselmotoren gibt es gegenüber den aktuellen Motorisierungen keine Änderungen; auch sie erfüllen die neue europäische Norm.

Was die Allradsysteme betrifft, bietet der Renegade: Jeep Active Drive und Jeep Active Drive Low (letzteres ist in der Version Trailhawk erhältlich).

Erste Probefahrt im Jeep Renegade 1.0 T3 120 PS

Angesichts immer strengerer Emissionsvorschriften sind Dreizylindermotoren gekommen, um zu bleiben. Früher war ein solcher Antrieb ungewöhnlich, heute setzen immer mehr Marken auf ihn.

Der erste Jeep, der damit ausgestattet wurde, ist der Renegade. Bei der nationalen Präsentation konnten wir den 1.0 T3 mit 120 PS und Sechsganggetriebe fahren. Das Erste, was beim Start auffällt, ist die Laufruhe und die sehr geringe Geräuschentwicklung; im Leerlauf ist kaum etwas zu hören. Sobald man losfährt, zeigt sich der typische Charakter eines Dreizylinders: Er dreht sanft, aber eher träge hoch und reagiert ab etwa 2.500 U/min deutlich spürbar.

Es ist kein Antrieb, der mit Leistung glänzt, auf der Autobahn schlägt er sich aber ordentlich. Man muss das Getriebe jedoch aktiv nutzen, um das Beste herauszuholen, vor allem weil er bei niedrigen Drehzahlen nicht sehr agil ist. Dafür ist er recht laufruhig und übertrifft viele ähnliche Motoren anderer Marken, die unruhiger und weniger verfeinert sind als dieser von Jeep.

Ab 14.500 Euro, vollgepackt mit Technik

Der Jeep Renegade ist ab 14.500 Euro erhältlich (mit Aktion und Finanzierung) in der Ausstattungsvariante Sport und mit dem 120-PS-Benziner. Bei der Sicherheit kommen zu den üblichen Systemen serienmäßig der Spurhalte-Assistent Plus und die intelligente Geschwindigkeitsassistenz mit Verkehrszeichenerkennung hinzu.

Je nach Ausstattungsniveau kommen noch der Frontkollisionswarner Plus mit aktiver Bremskontrolle, adaptiver Tempomat, Totwinkel-Assistent und Querverkehrswarnung hinten hinzu. Außerdem sorgt das verbesserte UConnect-System für die vollständige Verbindung zwischen Smartphone und Fahrzeug.

Der Renegade ist zudem mit einem attraktiven Finanzierungsmodell erhältlich, dem Easy Plan Jeep, ab 180 Euro im Monat, mit einer Anzahlung von 1.494,55 Euro über 4 Jahre (mit einer Schlussrate von 9.835 Euro).

Technische Daten dieses Autos


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