Vorgestellt: der Porsche 911 GT2 RS Clubsport in Los Angeles
Porsche 911 GT2 RS Clubsport: das Sahnehäubchen, das die siebte Generation des 911 abschließt
Wir haben schon viele Porsche wilde, sehr wilde und extreme gesehen, aber der neue Porsche 911 GT2 RS Clubsport gehört zu den radikalsten Porsche, die jemals gebaut wurden.
Auf Basis des brutalen Porsche 911 GT2 RS ist der neue Rennstrecken-Sportwagen für Kunden von Porsche ein weiteres Einhorn unter den inzwischen acht Generationen des „Neunelfers“. Er wurde gestern in Los Angeles präsentiert, zusammen mit dem neuen Porsche 911.
Ebenfalls aus den USA stammt dieser Porsche 911 GT2 RS Clubsport, dessen Zusatz nichts anderes bedeutet als „für die Rennstrecke“. Mit dem Clubsport haben wir bereits andere radikale Versionen des Porsche 911 kennengelernt.

Ein Porsche 911 GT2 RS Clubsport nur für die Rennstrecke
Dieser Porsche 911 GT2 RS Clubsport basiert auf dem Porsche 911 GT2 RS und wird um den Sechszylinder-Boxermotor mit zwei Turboladern herum aufgebaut. Dieser leistet, wie beim kürzlich wiederbelebten und ebenfalls rennstreckentauglichen neuen Porsche 935, unglaubliche 700 PS. Diese gesamte Kraft wird auf die Hinterachse übertragen, deren Reifen eine Aufstandsfläche von 310 mm Gummi haben. Gesteuert wird sie über ein PDK-Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen, das für den Einsatz auf Rennstrecken optimiert wurde.
So sehr, dass man in Weissach alles gegeben hat, um den rennsportbegeisterten Kunden ein besonders verlockendes Produkt anzubieten.
Deshalb verzichtet dieses Fahrzeug trotz der Fahrassistenzsysteme wie der Stabilitätskontrolle PSM (Porsche Stability Management), dem ABS und der Traktionskontrolle nicht auf alle Sicherheits- und Ausstattungsmerkmale eines Rennwagens.
Wie bei den Porsche GT3 RS mit Weissach-Paket gehören Sitze, Gurte, Feuerlöscher, Überrollbügel … alles dazu, um den Fahrer bestmöglich zu schützen. Gleichzeitig wurde konsequent Gewicht gespart: Von den ursprünglichen 1.545 kg zeigt die Waage nur noch 1.390 kg an. Dazu tragen auch leichte Karosseriebauteile aus Aluminium oder CFK (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) bei, etwa bei der Motorhaube, die mit Rennspezifikationen ausgestattet ist, sowie 18-Zoll-Felgen aus einem einzigen, besonders leichten Stück.

Doch während das Innenleben ganz einem Rennwagen entspricht, kann das Äußere mit einer Version verwechselt werden, die zwischen dem Porsche 911 GT3 RS des Porsche Supercup und Modellen wie dem Porsche 911 RSR liegt. Auch die Lackierung im Stil des Porsche 918 Spyder mit den Farben von Martini Racing trägt dazu bei.
Obwohl das Fahrwerk auf dem des Serienmodells basiert, ist die Karosserie des Porsche 911 GT2 RS Clubsport breiter und länger. Das ist nicht nur ein optischer Eindruck: Die Länge steigt von 4.549 mm auf 4.743 mm, die Breite von 1.880 mm auf 1.978 mm. Das Ganze wird von einem Heckflügel dominiert, dessen Wirkung ebenso beeindruckend ist wie seine Präsenz.
Die exklusive Federbeinachse nach McPherson verfügt über eine auf Rennstrecken abgestimmte Konfiguration, bei der die elektromechanische Regelung an den Lenkeinschlag angepasst wird.
Und wer einen Porsche 911 GT2 RS Clubsport mit 700 PS „nur hinten“ fährt, braucht ein Bremssystem, das ebenso wirksam verzögert wie vollständig zum Stillstand bringt. An der Vorderachse umfassen die Sechskolben-Bremssättel Rennbremsbeläge, die auf eine Bremsscheibe mit 390 mm Durchmesser wirken. Hinten stehen dem die Vierkolben-Bremssättel in nichts nach, die eine Fläche von 380 mm pressen.

Ein Porsche 911 GT2 RS Clubsport nur für die Rennstrecke
Mit nur 200 gebauten Exemplaren wurde dieser Porsche 911 GT2 RS Clubsport sehr exklusiven Kunden angeboten, Menschen mit einer Verbindung zur Marke und zum sportlichen Fahren, deren Verständnis von der Nutzung des Automobils mit der sportlichen Verbundenheit übereinstimmt, die Porsche seit jeher mit dem Motorsport verbindet.
Technische Daten dieses Autos
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