Weitere Details zum kommenden smart ForTwo

Guillermo Arnal     3 November 2013     2 min.
Weitere Details zum kommenden smart ForTwo

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Die nächste Generation des Fortwo, die in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf den Markt kommt, ist entscheidend für smart. Der urbane Zweisitzer hat für Daimler seit seiner Markteinführung erhebliche Verluste verursacht, und das nächste Modell soll dafür sorgen, dass er für den deutschen Konzern nicht länger ein Ballast bleibt. Die Verwandtschaft mit dem kommenden Renault Twingo, den wir seit dem Sommer 2012 kennen, und die Neuauflage des Forfour werden dazu beitragen, die Produktionskosten zu senken, doch smart hat noch andere Trümpfe im Ärmel.

Der neue Fortwo erhält eine steifere und sicherere Heck-Antriebs- und Motorplattform als der Vorgänger, an deren Entwicklung smart und Renault gemeinsam gearbeitet haben. Darauf sollen weitere Modelle mit unterschiedlichen Radständen und Breiten aufbauen, wodurch sich die Plattform für den Hersteller besser rentieren dürfte. Das Design, das sich an den ersten Erlkönigen des neuen Fortwo abzeichnete, lässt darauf schließen, dass die Motorhaube deutlicher hervortreten wird und die Windschutzscheibe steiler gestellt ist, damit das Fahrzeug die neuesten Vorschriften zum Fußgängerschutz erfüllt.

Smart electrico

Die dritte Generation dieses kleinen Fahrzeugs wird weder länger noch höher, dafür aber breiter. Konkret wächst das Maß um 100 Millimeter auf 1.660 mm. Die Vergrößerung bedeutet nicht nur mehr Platz im Innenraum, sondern kommt vor allem dem Fahrgefühl zugute. Durch die größere Breite wird der neue Fortwo stabiler bei Landstraßengeschwindigkeiten und nimmt Kurven präziser, selbst bei zügiger Fahrweise. Doch smart hat auch das natürliche Umfeld des Fortwo, die Stadt, nicht vergessen. Die Markenchefin Annette Winkler bestätigte gegenüber Autocar, dass der Wendekreis auf 7,5 Meter reduziert wurde, 1,3 Meter weniger als bei der aktuellen Generation.

Der Motor, auf dessen Basis fast alle Varianten des Fortwo aufgebaut werden, ist ein 1.0 Dreizylinder-Benziner, bei dem Daimler die Erkenntnisse aus dem EcoBoost von Ford einfließen lässt. Im Angebot wird es keine Dieselmotoren mehr geben, dafür kehrt der Elektroantrieb zurück. Als Getriebe stehen ein manuelles Sechsganggetriebe und das neue optionale Siebengang-Automatikgetriebe zur Wahl, das Daimler auf der vergangenen Frankfurter Automobilausstellung vorgestellt hat.

Quelle | Autocar


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