Aston Martin DB12 Cabrios Coupés Supersportwagen
Aston Martin legt mit dem neuen DB12 S in den Varianten Coupé und Volante noch einmal nach
Aston Martin verleiht dem DB12 mit der neuen Version DB12 S mehr Sportlichkeit und Leistung für die Karosserievarianten Coupé und Volante, ohne auch nur einen Hauch an Eleganz einzubüßen

Aston Martin gehört zu den wenigen Marken, die in all ihren Modellen Luxus, Exklusivität und Sportlichkeit vereinen. Tragen diese Modelle jedoch zusätzlich die Bezeichnung “S” in ihrem Namen, wird das letzte Attribut auf die höchste Stufe gehoben, ohne dass die beiden anderen Eigenschaften an Bedeutung verlieren. Eine Tradition, die die britische Marke 1953 mit dem DB3S begründete, und es gibt jüngere Beispiele wie den DBX S und den Vantage S. Ihnen wird sich nun ein weiteres bekanntes Modell aus dem Programm von Aston Martin anschließen, der DB12.
Schon mit dem Basismodell DB12, sowohl als Coupé als auch als Volante, hat Aston Martin den Standard für Super Tourer mit hohen Leistungswerten angehoben. Mit dem neuen DB12 S geht man nun noch einen Schritt weiter. Ein gutes Beispiel dafür ist bereits der Motor, der bekannte 4,0-Liter-V8 mit Twin-Turbo-Technologie, dessen Leistung um 20 CV auf nun 700 CV steigt, während das Drehmoment auf 800 Nm festgelegt ist. Es steht zwischen 3.000 und 6.000 U/min zur Verfügung und wird über das von ZF gefertigte Achtgang-Automatikgetriebe an die Hinterachse übertragen. Mit dieser Konfiguration beschleunigt der DB12 S in 3,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h.

Diese neue Motorkonfiguration bedeutet nicht nur mehr Leistung, sondern auch ein radikaleres Fahrerlebnis mit größerer Agilität und einer stärkeren Verbindung zum Fahrzeug, zudem bei höherer Sicherheit und Stabilität. Dafür wurde die Software der Bilstein-DTX-Dämpfer angepasst, um Neigung und Wankbewegungen besser zu kontrollieren, außerdem wurden eine steifere hintere Stabilisatorstange sowie Sturz-, Spur- und Nachlaufwerte feinabgestimmt. Schließlich wurden, für ein natürlicheres und intuitiveres Fahrgefühl sowie um früher aus dem Kurvenscheitel heraus beschleunigen zu können, auch die Lenkung und das elektronische Hinterachsdifferenzial (E-Diff) von den Ingenieuren von Aston Martin abgestimmt.

Im Hinblick auf Sicherheit und ein radikaleres Fahrverhalten profitiert der Aston Martin DB12 S von der neuesten Generation des Kurvenbremssystems (CBC), das im Verbund mit den Modulen Integrated Brake Slip Control und Integrated Vehicle Control arbeitet. Dadurch bleibt das Fahrzeug beim Bremsen in die Kurve optimal stabil, wobei hauptsächlich die Hinterradbremse genutzt wird, und die Kurveneinfahrt bis zum Scheitelpunkt wird entsprechend angepasst. Serienmäßig sind außerdem carbonfaserverstärkte Keramikbremsen (CCB) verbaut, vorne mit 410 mm und hinten mit 360 mm Durchmesser. Sie sparen gegenüber den Stahlbremsen des DB12 zudem 27 kg Gewicht. Nicht vergessen werden darf schließlich die Auspuffanlage aus Edelstahl mit vier Endrohren, die den Klang um 1,5 dB verstärkt und das Gewicht um 11,7 kg reduziert.

Optisch ist der Aston Martin DB12 S klar vom normalen DB12 zu unterscheiden. Zunächst besitzt er vorne einen doppelten Splitter, der die Front breiter erscheinen lässt und für mehr Abtrieb sorgt. Außerdem wurden Lüftungsgitter in der Motorhaube installiert, die in Gloss Black oder optional in Carbon-Twill 2×2 erhältlich sind und die Motorkühlung unterstützen. An den Seiten verbinden Schwellerleisten den vorderen Splitter, ebenfalls in Gloss Black. Am Heck ist ein dezenter, aber schöner Heckspoiler montiert, und der verbreiterte Stoßfänger beherbergt den neuen Heckdiffusor samt Auspuffendrohren.

Der Innenraum des Aston Martin DB12 S ist in drei Ausstattungsvarianten erhältlich: Leder Accelerate mit Alcantara-Besatz, Halbanilinleder Inspire S mit Alcantara sowie vollständig Halbanilinleder Inspire S. Bei den beiden letztgenannten gibt es zusätzlich ein Fischgrätsteppmuster mit “S”-Prägung und Mikroperforierung sowie einen Dachhimmel aus Alcantara. Die Sportsitze Plus mit elektrischer Verstellung in 16 Richtungen sind serienmäßig, alternativ sind Hochleistungssitze aus Carbonfaser erhältlich, ebenso wie ein beheizbares Lenkrad mit Alcantara-Bezug. Ergänzt wird all dies durch ästhetische Details wie den rot eloxierten, gerändelten Metall-Drehregler für die Fahrmodi oder Sicherheitsgurte in derselben Farbe, was unmissverständlich zeigt, dass es sich um eine eigenständige Version handelt.
Der neue Aston Martin DB12 S ist bereits für Bestellungen verfügbar, und zwar in den Varianten Coupé und Volante. Die Auslieferung an die Kunden erfolgt im ersten Quartal 2026.
Technische Daten dieses Autos
Deja un comentario


Peugeot E-208 GTi: ein Spielzeug mit Akku, das den Geist der Sportwagen der Achtzigerjahre wiederbelebt
Neuer Lexus ES: Luxus wächst und wird elektrisch
Erster Kontakt mit dem Dacia Sandero Hybrid 155: Leistung und Effizienz ab 19.890 Euro