Chrysler und Dodge verlassen Europa im Jahr 2011

Diego G. Moreira     7 November 2009     2 min.
Chrysler und Dodge verlassen Europa im Jahr 2011

Chrysler_300C

Schlechte Nachrichten erreichen uns von Automotive News: Nach dem Kauf von Chrysler durch die Gruppe Fiat war damit zu rechnen, dass so etwas passieren würde. Fiat wird Chrysler nicht nur nutzen, um auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen, sondern auch um mit sehr geringem Aufwand Modelle zur Verfügung zu haben, mit denen die eigenen, älteren Baureihen ersetzt werden können.

Chrysler und Dodge werden sich im Jahr 2011 aus Europa zurückziehen, und die aktuellen Modelle von Chrysler und Dodge werden Teil der Marken Fiat und Lancia. Diese Nachricht wurde laut Automotive News von Sergio Marchionne bestätigt. Ich glaube nicht, dass das den treuen Anhängern beider Marken besonders gefallen wird, aber damit nicht genug: Es zeichnet sich bereits ab, welche Fahrzeuge in den neuen Katalog von Fiat und Lancia aufgenommen werden.

Als Erstes wird der Chrysler Voyager genannt, der den Phedra als Modell ablösen wird. Ein weiteres Modell, das italienisch werden wird, ist der 300C, der den Platz des Thesis einnimmt, der sich nicht sonderlich gut verkaufte. Außerdem wird die Einführung eines neuen mittelgroßen Crossovers von Chrysler erwartet.

Und Dodge wird dasselbe Schicksal ereilen wie seine Schwestermarke Chrysler, denn die Marke wird in Europa nur noch den Viper und einige ausgewählte Modelle verkaufen. Und Fiat wird unter eigener Marke den Journey einführen, der den Ulysse ersetzt, und der Fiat Sedici, wie wir ihn heute kennen, wird im Rahmen der Vereinbarung mit Suzuki ebenfalls ersetzt, und zwar durch die neue Generation des Dodge Nitro. Hoffentlich ist er in seiner Gestaltung etwas „feiner“, sonst passt er auf keinen Fall in den Katalog.

Hoffen wir, dass die Qualität der Produkte steigt, aber dennoch ist es eine traurige Nachricht, dass Chrysler, die seit langer Zeit auf dem europäischen Markt vertreten ist, erneut in Richtung des amerikanischen Marktes verschwindet. Bei Dodge frage ich mich schon länger, ob es richtig war, als eigenständige Marke anzutreten, denn abgesehen vom Caliber, der einen gewissen Erfolg hatte, stoßen die übrigen Produkte auf wenig Resonanz im Markt.

Quelle | Autoblog auf Spanisch

3 comentarios

  1. Jordi says:

    Una noticia muy mal planteada, creo que es Chrsler y Dodge las que salen ganando y mucho, al quitar de su catalogo de EEUU sus modelos mastodónticos, horribles, anti-ecológicos y faltos de calidad y para bien de todos desaparecen de Europa por pertener a una empresa mal gestionada espero que los italianos con los años la devuelvan a su esplendor.

  2. Precisamente lo mismo que comentas Jordi, es lo que nome gusta del plan. Que modelos del catálogo de Chrysler pasen a ser Fiat y Lancia, creo que sería mejor desarrollar productos propios, pero claro eso es caro y si pueden ahorrar costes.

    Y por otra parte pese a que nos gusten mas o menos los productos de Chrysler, al menos eran variedad cosa que ahora se reducen las marcas y la variedad de modelos presentes en Europa.

    Un saludo

  3. Chrysler y Fiat no tienen nada en común, solamente la asociación entre ambas marcas. Y eso es lo más preocupante. Que un Chrysler 300 pase a ser Lancia, que el horrible Dodge Nitro sea Fiat… cambios como éste son los que no me convencen.

    Saludos

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