F-Type Jaguar Cabrios Sportwagen Fotos Tests
Jaguar F-Type S mit 380 PS, Test (Ausstattung, Preis und Bewertung)
Dritter Teil des Tests des Jaguar F-Type S mit seinem leistungsstarken 380 PS starken V6-Turbomotor. In diesem dritten Teil analysieren wir die Ausstattung mit den Sicherheitselementen, den Preis und unser Gesamturteil über den englischen Sportwagen.

Alles Gute hat ein Ende, und wir müssen nun einen Test abschließen, der uns nachhaltig beeindruckt hat. In der vergangenen Woche haben wir dir alles über den Jaguar F-Type S berichtet, den wir getestet haben, ein kraftvolles Cabrio aus England mit 380 PS, das am Steuer viel Fahrspaß bietet.
Im ersten Teil des Tests haben wir den Motor analysiert, einen kraftvollen V6-Turbo mit 380 PS, sowie das Fahrverhalten und den Verbrauch des F-Type. Im zweiten Teil des Tests sind wir das auffällige und eigenständige Außendesign durchgegangen und haben gleichzeitig den Innenraum dieses Zweisitzers analysiert. Und jetzt, im dritten Teil, geht es um die Ausstattung, die Sicherheitselemente und die Preise, und zum Abschluss folgt unser Gesamturteil.
Ausstattung

Wie immer beginnen wir den Überblick über die Ausstattung mit den Sicherheitselementen, die das Auto serienmäßig mitbringt. Der F-Type verfügt über: Front- und Seitenairbags, einen Notbremsassistenten, Überrollbügel, ABS, Stabilitätskontrolle, ein System zum Schutz von Fußgängern bei einem Aufprall sowie eine Bremsanlage „High Performance“ mit 380 mm (19″) vorne und 325 mm (17″) hinten mit schwarzen Bremssätteln, unter anderem.
Es gibt keine Ergebnisse bei den EuroNCAP-Tests, da das Fahrzeug nicht angemeldet wurde. Bei den Sicherheitselementen können optional Systeme wie die Totwinkelwarnung im Außenspiegel (164 Euro) nachgerüstet werden, serienmäßig gibt es außerdem Elemente wie die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht.

Zur Serienausstattung des F-Type S gehören insbesondere folgende Elemente: ein Multimediasystem mit 8-Zoll-Touchscreen (wobei das Navigationssystem ein Extra ist und Bluetooth ebenfalls), LED-Rückleuchten, eine Klimaautomatik (allerdings ist die Zweizonen-Ausführung ein Extra), konfigurierbare Ambientebeleuchtung im Innenraum, ein Instrumentenblock mit 5-Zoll-Farb-TFT-Display, Sitze mit elektrischer Verstellung, unter anderem.
Auffällig sind bestimmte Extras wie die Zweizonen-Klimaanlage, die automatische Umluftregelung oder die Einparksensoren. Ich finde, bei einem Auto, das knapp 100.000 Euro kostet, sollten diese serienmäßig sein.
Die optionale Ausstattung unseres Testwagens umfasst das Soundsystem Jaguar mit 180 W und 6 Lautsprechern, ein ordentliches System, sowie das Navigationssystem mit Festplatte und Bluetooth. Zusammen belaufen sich die Kosten des Pakets auf 3.756 Euro. Über den Touchscreen lässt sich dafür alles steuern: Navigation, Klimaanlage, Bordcomputer. Außerdem gibt es verschiedene Apps zur Messung der G-Kräfte und sogar eine Stoppuhr, um die Rundenzeiten auf der Rennstrecke festzuhalten.
Ein weiteres Detail der optionalen Ausstattung sind die Sitze unseres Testwagens, sportliche Ledersitze mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten, die jedoch mit 3.420 Euro zu Buche schlagen. Das aktive Abgassystem, über das wir im ersten Teil bereits gesprochen haben, ist ebenfalls optional erhältlich und mit 266 Euro sehr erschwinglich.
Preise des Jaguar F-Type

- F-TYPE V6 3.0 Cabrio 84.400 Euro
- F-TYPE S V6 3.0 Cabrio 97.500 Euro
- F-TYPE S V8 5.0 Cabrio 114.600 Euro
Der Endpreis unseres Testwagens mit den Extras beläuft sich auf 112.431 Euro. Zur optionalen Ausstattung gehören unter anderem: Vision Pack, Technology Pack, Convenience Pack, Seat Memory Pack und Climate Pack.
Gesamturteil

Der Jaguar F-Type ist ein Sportwagen, der begeistern soll. Wer ihn sich leisten kann, dem empfehle ich, ihn zuerst Probe zu fahren und sich in einen hineinzusetzen. Das Gefühl, das einen gleich beim Einsteigen und Starten umgibt, verstärkt sich nach den ersten Kilometern und wird am Ende zu einem richtig süchtig machenden Sportwagen.
Der Motor des F-Type S mit seinen 380 PS ist für alle, die Sportlichkeit suchen, mehr als ausreichend. Er ist ein gelungener Mittelweg zwischen dem 320 PS starken V6 als Einstiegsmodell und dem kraftvollen V8 mit 495 PS. Egal für welchen Motor du dich entscheidest, am besten wohnst du in der Nähe einer Rennstrecke, denn dort wirst du mit diesem Raubtier den meisten Spaß haben. Mit 495 PS unter der Haube (oder auch weniger) ist es nämlich gefährlich, auf unsere Landstraßen zu fahren und den Führerschein mit allen Punkten zurückzubekommen.

Ein Detail, das uns überrascht hat, ist der niedrige Verbrauch unseres Testwagens, denn auf der Autobahn ließ er sich mit rund 8 Litern auf 100 km bewegen, ein sehr guter Wert für die Leistung und Power des Autos.
Wenn es mechanisch kaum Kritikpunkte gibt, dann beim Design noch viel weniger. Mit dem Jaguar haben sie ein sehr auffälliges Auto geschaffen, mit einer klaren, aber gleichzeitig eigenständigen Formgebung. Die Qualität im Innenraum entspricht dem Preis, den man bezahlt. Den Kofferraum sollte man allerdings noch einmal überarbeiten, um seine 196 Liter besser nutzen zu können.
Der einzige verbesserungswürdige Punkt ist die optionale Ausstattung, denn einige Elemente sollten unserer Meinung nach serienmäßig sein. Ansonsten wird der Jaguar F-Type alle enttäuschen, die einen eigenständigen Sportwagen mit Charakter suchen, ohne auf hochwertige Verarbeitung und Premium-Qualität zu verzichten.
Fotos | Diego G. Moreira und Testteam
Technische Daten dieses Autos
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