Subaru WRX STi Limousinen Tests
Subaru WRX STI, Test (Außendesign, Innendesign und Kofferraum)

Wir setzen den Test des japanischen Sportwagens fort. Der Subaru WRX STI tritt mit einem sehr sportlichen Auftritt auf, der zweifellos überall Blicke auf sich zieht.
In der letzten Folge haben wir alles rund um die Dynamik des STI durchgegangen, heute konzentrieren wir uns auf sein Design und seine Innenraumkapazität.
Außendesign
Der Subaru fällt auf. Im Grunde fällt er allen Blicken auf. Seine Erscheinung ist markant; schon auf den ersten Blick merkt man, dass man vor einem äußerst ernstzunehmenden Gerät steht. Diese neue Generation bringt ein komplett überarbeitetes Design mit, denn sämtliche Karosserieteile, innen wie außen, sind neu, was einen frischen und zeitgemäßen Look ergibt.
Die Front ist vielleicht der Teil, der seit der Markteinführung für die meisten Kontroversen gesorgt hat. Man hat sie mit der des Vorgängers verglichen und kritisiert, dass zu viele rechte Winkel und zu senkrechte Flächen verwendet wurden. Persönlich finde ich die Schnauze der Vorgängergeneration attraktiver, aber ich verstehe, dass dies eine rein persönliche und subjektive Frage ist. Die Front behält dennoch ein durchaus unverwechselbares Erscheinungsbild. Das große zentrale Gitter mit dem seitlich platzierten Logo wird von den Scheinwerfern flankiert, die für das Abblendlicht LED-Technik nutzen.

Im unteren Bereich finden wir ein noch größeres Gitter, das für die ordnungsgemäße Kühlung der mechanischen Systeme des Autos notwendig ist. Die Tagfahrleuchten (unverständlicherweise) sitzen weiterhin im gleichen Gehäuse wie die Nebelscheinwerfer, was meiner Meinung nach dem Bild etwas Altbackenes verleiht, zumal das Hauptscheinwerfergehäuse mit seinen hübschen LED-Bändern für Positions- und Abblendlicht ausgestattet ist.
Auch das Seitenprofil hat Veränderungen erfahren. Insgesamt ist es ein voluminöseres Fahrzeug, was sich an der Größe der Türen und Fenster bemerkbar macht. Die Dachlinie fällt nicht übermäßig stark ab, was sich positiv auf andere Aspekte wie die Sicht oder die Innenraumweite auswirkt. Ein Luftauslass am vorderen Kotflügel hinter dem Rad verleiht den Hauch von „Fülle“, den die Liebhaber dieser Art von Autos so schätzen. Die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen haben ein sehr ansprechendes Mehrspeichendesign und sind in Anthrazit lackiert.

Am Heck gibt es Veränderungen, doch es ist klar, um welches Auto es sich handelt. Das Erste, was auffällt, ist der gewaltige feste Heckspoiler auf der Kofferraumklappe, der neben der Optik auch eine aerodynamische Funktion erfüllt. Außerdem ist die hintere Stoßstange nun voluminöser, was auch für den großen (funktionalen) Diffusor gilt, aus dem vier große Auspuffendrohre austreten, zwei auf jeder Seite.
Innendesign und Kofferraum
Im Innenraum ist der Sprung mehr als deutlich, sowohl was Design und Ergonomie als auch Qualität und Verarbeitung betrifft. Die grundsätzliche Linienführung des Armaturenbretts ähnelt der der anderen Subaru und setzt auf ein relativ schlichtes Design. Die Instrumentierung mit roter Hintergrundbeleuchtung ist sehr umfangreich, dank eines zentralen Farbdisplays, auf dem wir die verschiedenen Fahrmodi und die Einstellungen des Differentials abrufen können.

Zweistufig gestaffelt zeigt das Armaturenbrett dank der beiden Farbdisplays eine große Menge an Informationen. Im oberen Bereich finden wir ein Display, das mit einem zwischen den Lüftungsdüsen angebrachten Drehregler bedient wird und alles zur Fahrzeugfunktion sowie die Daten des Bordcomputers anzeigt. Es wäre besser gewesen, diesen Regler an einer besser zugänglichen Stelle anzubringen, aber die Leute von Subaru haben sich dafür entschieden. Ergänzt wird dies durch ein kleines monochromes Display mit den Daten der Klimaanlage. Im unteren, größeren Touchscreen finden wir das Navigationssystem und die Audioanlage.
Auf der Mittelkonsole finden wir griffbereit den Schalthebel sowie die Bedienelemente für das DCCD- und das SI-Drive-System. Außerdem gibt es Schalter für die Sitzheizung und eine Armlehne, in der sich zusätzlich ein USB-Gerät anschließen lässt.

Die Sitze im Sportdesign bieten ausreichend Seitenhalt und sind darüber hinaus wirklich bequem. Sie sind in einer Mischung aus Leder und Alcantara in Schwarz- und Rottönen bezogen. Der Innenraum ist wirklich großzügig. Es gibt in allen Abmessungen mehr als genug Platz, sowohl auf den vorderen als auch auf den hinteren Plätzen, was in heutigen Zeiten eine angenehme Überraschung ist.
Kommen wir zum Kofferraum: Als Erstes fällt beim Öffnen der Klappe eine etwas kleinere Ladeöffnung auf, als man sich wünschen würde. Außerdem ist der obere Bereich nicht ausgekleidet, wodurch diverse Kabel und Details des Fahrwerks sichtbar sind, was nicht besonders schön ist, wobei man zugeben muss, dass dies ein Detail von untergeordneter Bedeutung ist. In normaler Position hat der Kofferraum ein Fassungsvermögen von 460 Litern, ein für das Segment durchschnittlicher Wert. Es ist allerdings möglich, die Rücksitzlehnen im Verhältnis 60:40 umzuklappen, was den Transport größerer und sperrigerer Gegenstände ermöglicht.

Foto: Daniel Valdivielso
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