Abarth überarbeitet die Modellpalette des 600e und führt für dieses Jahr 2026 zwei neue Versionen ein

Javier Cantagalli     31 January 2026     2 min.
Abarth überarbeitet die Modellpalette des 600e und führt für dieses Jahr 2026 zwei neue Versionen ein

Beide Versionen stellen zwei einander ergänzende Seiten dar und bewahren den sportlichen Geist der Marke. Die erste ist auf den Alltagsgebrauch ausgerichtet, die zweite, kompromisslosere auf reine, pure Leistung.

Der italienische Hersteller Abarth hat die Modellpalette des elektrischen 600e für dieses neue Jahr 2026 komplett erneuert und präsentiert zwei neue Versionen, die Turismo und Competizione heißen. Sie ersetzen den Abarth 600e in der Standardausführung und die limitierte Sonderedition Scorpionissima, die bislang verkauft wurden.

Das Unternehmen begründet diese Neuordnung der 600e-Palette damit, dass die Änderungen auf eine klarere Struktur abzielen, die den sportlichen Charakter der Fahrzeuge der Marke stärker hervorhebt.

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Der Abarth 600e Competizione wird nun zur radikalsten Version, die auf der Straße wie auf der Rennstrecke mehr Leistung bietet. Das Modell wurde in Zusammenarbeit mit Stellantis Motorsport entwickelt und verkörpert die reinste Essenz des Rennsportgeistes von Abarth. Es richtet sich an Fahrer, die intensive Fahrerlebnisse suchen. Der Elektromotor leistet 207 kW und entwickelt 345 Nm Drehmoment, wodurch er aus dem Stand in 5,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h.

Vorsicht, er beißt!

Die umfangreiche Ausstattung dieser Version umfasst Komponenten, die direkt aus dem Motorsport stammen. Dazu gehören das Torsen-Sperrdifferenzial, die verbesserten Bremsen mit belüfteten Vorderscheiben von Alcon und Monoblock-Bremssätteln sowie die Sportsitze von Sabelt. Außerdem sind die Michelin-Reifen montiert, die von der Technologie der Formel E inspiriert sind und den Grip maximieren, die Stabilität beim Bremsen verbessern und dem Fahrer eine stärkere Rückmeldung geben.

Optisch fällt der Competizione mit seiner auffälligen zweifarbigen Karosserie auf, etwa in der Kombination aus Orange und schwarzem Dach. Ebenso auffällig sind die exklusiven seitlichen Grafiken und das Interieur mit Alcantara-Bezügen. Abarth erklärt, dass dieses Modell auf der Plattform Perfo eCMP aufbaut, einer elektrischen Architektur, die auf Basis der Erfahrungen aus dem Motorsport optimiert wurde.

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Der Abarth 600e Turismo wird dagegen ab sofort zur neuen Einstiegsversion. Er bleibt dennoch deutlich sportlich ausgelegt und ist für den Alltag bestimmt. Diese Version verfügt über einen Elektromotor mit 175 kW Leistung, mit dem sie für den Sprint auf 100 km/h aus dem Stand drei Zehntelsekunden länger braucht als der Competizione.

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Was die Preisliste betrifft, liegt derzeit nur die für den britischen Markt vor. Der Abarth 600e Turismo kostet dort 33.995 Pfund, umgerechnet etwa 39.240 Euro. Das entspricht dem Preis, den die Einstiegsversion des Abarth 600e nach der jüngsten Preissenkung der Marke hatte. Wer seinen Stellplatz mit einem Abarth 600e Competizione belegen möchte, muss dagegen 4.000 Pfund mehr zahlen, ungefähr 43.850 Euro.

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