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BMW Serie 1 Cabrio 118d, Test (II)

BMW Serie 1 Cabrio mit dem 2-Liter-Dieselmotor und 143 CV steht im Mittelpunkt unseres Tests. Alles Wissenswerte zu Motor, Fahrleistungen und Fahrverhalten des BMW Serie 1 Cabrio haben wir im ersten Teil des Tests behandelt, wo du auch die Verbrauchswerte des Fahrzeugs nachlesen kannst.
Im zweiten Teil des Tests konzentrieren wir uns wie gewohnt auf Design, Innenraum und Alltagstauglichkeit. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Innenausstattung und den Platz, denn man darf nicht vergessen, dass es sich um ein Viersitzer-Cabrio handelt, dessen Fond etwas knapp bemessen ist, der dich aber in jeder Notlage gut aus der Patsche hilft, wann immer du ihn brauchst.
Außendesign

Der BMW Serie 1 wurde optisch überarbeitet (ebenso wie andere Bereiche), doch die neue Außenlinie ist bisher noch nicht für das Coupé und das Cabrio erschienen, die weiterhin das klassische Design beibehalten. Laut den Verantwortlichen der Marke wird es nicht lange dauern, bis sie sich an die Änderungen des Dreitür- und Fünftürermodells anpassen. Die größte Frage ist, wie sie das Heck lösen werden.
Wir konzentrieren uns jedoch auf das aktuelle Design mit der typischen Front von BMW, bei der die sportliche Note der Stoßstange und der Scheinwerfer auffällt, die optional als bi-xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und automatischem Fernlicht erhältlich sind. Allerdings wirst du für alle genannten Optionen tief in die Tasche greifen müssen.

BMW hat sich für ein Stoffverdeck entschieden, ein echtes Zeichen von Eleganz bei einem Cabrio, da es die traditionelleren Wurzeln bewahrt, im Gegensatz zu den versenkbaren Hardtops. Die Farbkombination zwischen Verdeck und Fahrzeug verleiht ihm eine zusätzliche Eleganz, und die Innengeräuschdämmung ist zufriedenstellend, sie schirmt sowohl Windgeräusche als auch äußere Einflüsse gut ab.
Am Heck stechen schließlich die Leuchten hervor, die mit LED-Technik ausgestattet sind, ebenso wie die verschiedenen Außenleuchten an den Türgriffen, die uns willkommen heißen, wenn wir unser Cabrio aufschließen.
Die Felgen unseres Testwagens waren in der Größe 215/40 R18 vorne und 245/35 R18 hinten dimensioniert.
Innendesign, Platzangebot und Verarbeitung

Schlichtheit ist das Wort, das den Innenraum des BMW Serie 1 Cabrio am besten beschreibt. Nur die Holzeinlagen verleihen einem Armaturenbrett, das nicht gerade durch besonders auffälliges Design hervorsticht, einen besonderen Akzent. Dafür haben wir aber alle Bedienelemente griffbereit, und ihre Praxistauglichkeit steht außer Frage.
Auf der Mittelkonsole finden sich nur wenige Bedienelemente, lediglich für die Klimatisierung und einige Radiofunktionen. Wie steuert man also das gesamte Navigations- und Unterhaltungssystem des Serie 1 Cabrio? Über den radähnlichen Joystick im Mitteltunnel, mit dem sich alle Funktionen, Menüs und sonstigen Elemente des Multimediasystems bedienen lassen.
Ebenfalls schlicht, aber übersichtlich und vollständig ist die Instrumentierung, denn sie verfügt über den Bordcomputer mit zahlreichen Funktionen, der sich zusätzlich über das Navigationssystem ergänzen lässt.

Die vorderen Sitze boten guten Seitenhalt, umschlossen den Körper sehr gut und waren bequem. Vom Fahrersitz aus war die Sicht zufriedenstellend, mit Ausnahme nach hinten, da das Heckfenster nur klein ausfällt.
Die Rücksitze sind nicht gerade geräumig, doch für die Beine ist ausreichend Platz vorhanden. Sie verfügen über seitliche Armlehnen und sind bequem; der einzige Nachteil ist die durch das Verdeck eingeschränkte Kopffreiheit.
Die Verarbeitungsqualität insgesamt war sehr gut und entsprach dem Anspruch der Marke. Besonders hervorzuheben ist der obere Teil des Armaturenbretts mit hochwertigen, angenehm anzufassenden Materialien. Auch die Türen überzeugen durch ihre Qualität, und selbst das Handschuhfach ist aus hochwertigen Materialien gefertigt und sauber verarbeitet. Im unteren Bereich des Armaturenbretts sind dagegen sichtbar härtere und minderwertigere Kunststoffe verbaut.
Kofferraum und Stauraum

Zunächst zu den Ablagen und verschiedenen Fächern im Innenraum des Serie 1, in denen du deine Sachen verstauen kannst: Es gibt mehrere Ablagen im Mitteltunnel, außerdem recht große Fächer in den Türen. Weniger praktisch, besonders wenn man zu zweit unterwegs ist, ist der tragbare Getränkehalter, der im Mitteltunnel eingeklickt wird. Wenn man ihn nicht benutzen wollte, fand er kaum Platz in einer Ablage, da das Handschuhfach klein ist und er in den Türen störte. Daher war dieser Getränkehalter ziemlich unpraktisch.
Beim Kofferraum darf man nicht vergessen, dass es sich um ein Cabrio handelt, das Verdeck also im Kofferraum verstaut wird und dadurch etwas Ladevolumen verloren geht. Um das Verdeck zu öffnen, muss unter der Kofferraumdecke ein Kasten ausgeklappt sein, in dem das Verdeck verwahrt wird. Er nimmt nicht viel Platz weg, vor allem im Vergleich zu einem versenkbaren Hardtop, doch spürbar wird er, wenn man einen etwas sperrigen Koffer oder den Einkauf unterbringen muss.
Das Kofferraumvolumen beträgt 305 Liter, und bei geöffnetem Verdeck sinkt es auf 260 Liter. Damit bietet er immer noch mehr Kapazität als beispielsweise ein Mini oder die 255 Liter Kofferraum eines Audi A3 Cabrio.

Im dritten Teil des Tests widmen wir uns der Ausstattung, insbesondere den Sicherheitsfeatures, außerdem schauen wir uns die Preise an und fällen wie immer unser Gesamturteil zum Modell.
Fotos | David Taboada
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