Chrysler verteidigt das Ansehen des Jeep Grand Cherokee in Schweden nach einer umstrittenen Testfahrt.

Fernando Alvarez     10 July 2012     2 min.
Chrysler verteidigt das Ansehen des Jeep Grand Cherokee in Schweden nach einer umstrittenen Testfahrt.

Eine schwedische Publikation und Chrysler haben sich gegenseitig beschuldigt, nachdem die Zeitschrift den Jeep Grand Cherokee als gefährlich und kippanfällig eingestuft hat.

In den letzten Tagen sieht sich Chrysler in eine Kontroverse mit einer schwedischen Publikation verwickelt, ausgelöst durch den Jeep Grand Cherokee. Laut Tests von Teknikens Värld ist der Grand Cherokee Overland (das Modell, das auf dem schwedischen Markt angeboten wird) sehr kippgefährdet, wenn plötzlich die Richtung gewechselt wird.

Bei der Testfahrt der Zeitschrift kam es beim ersten plötzlichen Lenkeinschlag beinahe zu einem Überschlag, der vom Fahrer abgefangen werden konnte. Das Fazit des Tests war die Empfehlung, den Cherokee nicht zu kaufen, da er eine Gefahr für die Sicherheit darstelle, obwohl er serienmäßig über ein Stabilitätssystem und einen Überrollkäfig verfügt.

Die Reaktion von Chrysler ließ nicht lange auf sich warten und erfolgte in Form eines Artikels auf der Nutzerseite von Chrysler, Allpar. Darin heißt es, der Test sei manipuliert gewesen und das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Prüfung überladen gewesen. Chrysler bat außerdem einige für die Marke in Schweden tätige Ingenieure, den Test zu wiederholen, was gestern geschah, und zwar 11 Mal, diesmal mit korrektem Reifendruck und geringer Beladung des Fahrzeugs.

Bei keinem der Tests, an denen Techniker von Chrysler anwesend waren, ließ sich ein Überschlag oder auch nur ein KippRisiko reproduzieren. Zudem hat der nordamerikanische Automobilkonzern eine Pressemitteilung veröffentlicht, die alle durchgeführten Tests Punkt für Punkt beschreibt und in der außerdem erwähnt wird, dass weiterhin untersucht wird, warum die Schweden einen Grand Cherokee kurz vor dem Umkippen zeigten, obwohl es sich um ein Fahrzeug handelt, das von der amerikanischen NHTSA hohe Sicherheitsbewertungen erhalten hat. Nach Ansicht des Konzerns wurde alles aus unbekannten Gründen manipuliert.

Das erinnert an die Angelegenheit mit den Reifen des Ford Explorer, die ohne ersichtlichen Grund platzten, oder an die Überschläge des Ford Bronco II, die Ford Millionen US-Dollar an Schadensersatzklagen kosteten. In beiden Fällen konnte Ford nachweisen, dass die Defekte und Unfälle nicht auf eine fehlerhafte Konstruktion der Fahrzeuge zurückzuführen waren, sondern auf das Fahrverhalten der Kunden, die extreme Manöver ausführten, für die die Fahrzeuge nicht ausgelegt waren.

Quelle: Autoblog

3 comentarios

  1. TOMAS says:

    Al fin se cae un mito de los nórdicos por la seguridad quedando claramente demostrado que la cagan como Cagancho en Almagro .

    Por lo que me da que pensar mucho sobre esta prueba y los resultados que aportan estos genios periodistas por su seguridad y la del JEEP .

    Estos genios periodistas devén de tomar unas clases particulares de seguridad en el trabajo.

  2. Beich says:

    Pues no se, leyendo la noticia tiene un tufo un poco raro… Un poco forzado todo, no? Quiza buscaban un poco de publicidad estos suecos. De todas formas habría estado bien que los ingenieros de Chrysler hubieran grabado las pruebas con la configuración adecuada del vehículo. Eso hubiera disipado todas las dudas de un plumazo…

  3. safety first says:

    en las 11 pruebas con tecnicos de chrysler exploto una rueda en 7 de las 11 pruebas y con menus carga que la maxima permitida…
    no me parece muy normal

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