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Citroën „AMI For All", ein an Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasster Prototyp
Citroën stellt den Prototyp AMI For All vor: Das Leichtfahrzeug wird nun auch an Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst und erweitert so deren Transportmöglichkeiten

Seit seiner Markteinführung hat sich der Citroën AMI trotz seiner Schlichtheit als echtes Wandelfahrzeug erwiesen. Beispiele dafür sind der im vergangenen Jahr eingeführte My AMI Tonic oder der spektakuläre My AMI Buggy. Letzterer war eine auf nur 50 Einheiten für Frankreich limitierte Edition, die einen durchschlagenden Erfolg hatte und die die Marke dazu bewog, weitere 1.000 Einheiten auf den Markt zu bringen, die nun endlich auch in Spanien angekommen sind.
Jetzt legt die Marke mit einem weiteren Projekt rund um den AMI nach, das zweifellos noch besonderer und zukunftsweisender ist und den Namen Citroën AMI For All trägt. Derzeit handelt es sich um einen Prototyp, den die Marke vom 6. bis 8. Juni auf dem Messegelände Porte de Versailles im Rahmen der Pariser Messe Autonomic präsentieren wird. Wie der Name schon vermuten lässt, soll der AMI damit ebenfalls für alle Arten von Menschen zugänglich werden, in diesem Fall für Personen mit Mobilitätsproblemen.

Laut Citroën entstand die Idee über das Programm Star*up, mit dem Mitarbeiter der Stellantis-Gruppe ihre eigenen Ideen einbringen können. Gute Ideen werden vom Unternehmen geprüft und anschließend direkt weiterverfolgt, um sie in die Realität umzusetzen. In diesem Fall stammte die Idee von einem Stellantis-Mitarbeiter namens Christophe Lapeyre, der sich 2022 frustriert fühlte, weil die Mitschüler seines Stiefsohns mit eingeschränkter Mobilität größtenteils darauf angewiesen waren, in angepassten Fahrzeugen befördert zu werden, während ihre übrigen Klassenkameraden dies nicht mussten. Lapeyre sah deshalb im AMI das perfekte Fahrzeug, damit auch junge Menschen mit einer Behinderung mehr Freiheit erlangen und sich allein auf sich selbst verlassen können.

Bei Citroën war man von der Idee überzeugt und hat sie daher in Zusammenarbeit mit PIMAS umgesetzt, einem führenden Unternehmen in der Umrüstung von Fahrzeugen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Der AMI verfügt bereits von Haus aus über einen einfachen Zugang, doch um diesen noch komfortabler zu gestalten, wurden Scharniere an der Rückseite mit einem größeren Öffnungswinkel installiert. So können sich die Nutzer dem AMI so weit wie möglich nähern, um in den Innenraum zu gelangen, und sich zugleich an dem Griff, der oben am Türrahmen angebracht ist, festhalten. Außerdem verfügt das Fahrzeug über eine ausziehbare und einziehbare Plattform, mit der die Person selbstständig vom Rollstuhl in den Innenraum transferiert werden kann.

Einmal im Inneren findet der Fahrer am Lenkrad einen Aufsatz bzw. einen Knauf, wie man zu sagen pflegt, der am Lenkrad angebracht ist, damit die Lenkung noch einfacher wird. Zum Anfahren kann er einen Hebel betätigen, der installiert wurde, um die Funktionen von Gas geben und Bremsen zu übernehmen. Die Pedale wurden jedoch zu keinem Zeitpunkt entfernt und bleiben ebenfalls funktionsfähig. Anschließend kann der Fahrer den Rollstuhl im Bereich des Beifahrersitzes verstauen, da geringfügige Änderungen vorgenommen wurden, damit er im zusammengeklappten Zustand perfekt passt und mit einem zusätzlichen Sicherheitsgurt gesichert wird. Falls ein Beifahrer mitfährt, kann der Rollstuhl außen am Heck befestigt werden, und zwar an einer speziellen Halterung aus Aluminium. Diesen Vorgang muss der Beifahrer ausführen, und der Rollstuhl kann zusätzlich mit einer dafür entwickelten Plane abgedeckt werden.
Im Übrigen bleibt der Citroën AMI For All unverändert. Er verfügt also weiterhin über den Elektromotor mit 8,2 CV sowie die kleine Lithium-Ionen-Batterie mit 5,5 kWh, die eine Reichweite von 70 Kilometern ermöglicht und an einer herkömmlichen Steckdose in etwas mehr als drei Stunden aufgeladen werden kann.
Technische Daten dieses Autos
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