Mercedes SLC Cabrios Sportwagen Modellpalette / Varianten
So sieht der neue Mercedes SLC aus, das neue Roadster der deutschen Marke

Zu diesem Zeitpunkt, an dem sich der zwanzigste Jahrestag der Markteinführung des Mercedes SLK jährt, präsentiert der Stern-Konzern den neuen Mercedes SLC. Wie du vielleicht bemerkt hast, ändert sich auch der Name dieses deutschen Roadsters, nachdem die Marke bei vielen ihrer Modelle Veränderungen vorgenommen hat. Doch wie du gleich feststellen wirst, ändert sich nicht nur sein Name.
Was das Design betrifft, so greift die Front das neue Markenbild auf und legt großen Wert auf den großen Stern im Kühlergrill im Diamanteffekt, der von einem kräftigen, silberfarbenen horizontalen Streifen eingerahmt wird. Geschwungene Linien finden sich in der gesamten Front wieder, sowohl im genannten Kühlergrill als auch in der Stoßstange, in den großzügigen Lufteinlässen und in den Scheinwerfern. Das verleiht ihm einen aggressiven, muskulösen Auftritt und zeigt, dass der Mercedes SLC kein ruhiger Roadster, sondern ein echter Sportwagen ist.
In der Seitenansicht sind die Formen weicher und sorgen für ein aerodynamischeres Bild, bei dem das athletische Gefühl nicht mehr so stark präsent ist. Wie bei jedem guten Cabriolet mit Hinterradantrieb ist die Motorhaube sehr lang gezogen, und die Windschutzscheibe erstreckt sich, um den Innenraum angemessen zu schützen. Die Felgen bieten neue Designs und sind in Größen von 16, 17 und 18 Zoll erhältlich.

Wie bei der Front ist auch sein Heck inzwischen deutlich stilistischer gestaltet als bei den ersten Generationen des Vorgängers Mercedes SLK. Beim SLC verbinden sich die geraden Linien des Kofferraumdeckels mit den geschwungenen Formen der Stoßstange und der Auspuffenden, die übrigens in den schwarzen unteren Diffusor integriert sind.
Das Klappdach, das anders als bei anderen Roadstern der Konkurrenz kein Stoffverdeck, sondern aus hartem Material ist, lässt sich nun bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h öffnen und schließen.
Kommen wir zum Innenraum, wo wir sehen, dass Mercedes gute Arbeit geleistet hat, indem es den Hauptbildschirm mit 7 Zoll in die Mittelkonsole integriert hat; anders als bei anderen Modellen, bei denen es scheint, als hätte man ein Tablet „drangeklebt“. Über ihn werden das gesamte Audiosystem, die Navigation, die Konfiguration verschiedener Parameter und vieles mehr gesteuert. Außerdem stehen fünf Fahrmodi zur Auswahl, je nach unseren Vorlieben im jeweiligen Moment, auch wenn sie nicht bei allen Varianten serienmäßig sind.
Optisch scheinen die Materialien von guter Qualität zu sein, mit Zierleisten aus Aluminium, Lederpolstern und einem sportlich geschnittenen Lenkrad. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten, zum Beispiel ein noch sportlicheres Lenkrad mit Nappaleder-Bezug, flachem unterem Teil und roten Nähten. Dafür muss man allerdings vorher in die Werkstatt und einen Aufpreis zahlen.

Was die mechanische Motorenpalette betrifft, so ist der Mercedes-Benz SLC mit drei Vierzylinder-Benzinmotoren und einem ebenfalls vierzylindrigen Dieselmotor erhältlich. Die Benzinerfamilie wird vom SLC 180 mit 156 PS, dem SLC 200 mit 184 und dem SLC 300 mit 245 PS repräsentiert. Zu diesen drei kommt ein vierter Motor von AMG hinzu, der als SLC 43 bezeichnet wird und mit seinen 6 Zylindern in V-Anordnung und drei Litern Hubraum 367 PS leistet. Die einzige Dieselvariante ist der SLC 250 d, der beachtliche 204 PS leistet und einen kombinierten Verbrauch von 4,4 Litern auf 100 Kilometer homologiert hat.
Der zweisitzige Roadster des deutschen Konzerns Mercedes verfügt über eine große Auswahl an Fahrassistenzsystemen und Sicherheitssystemen. Dazu gehören unter anderem Collision Prevention Assist Plus, adaptive LED-Scheinwerfer, automatisches Fernlicht, Totwinkelüberwachung, Spurwechselassistent, Verkehrszeichenerkennung, Rückfahrkamera und vieles mehr.
Der stärkste aller SLC ist der Mercedes-AMG SLC 43. Wie wir bereits erwähnt haben, verwendet diese Variante einen aufgeladenen 6-Zylinder-V-Motor mit 3.000 Kubikzentimetern. Er leistet 367 PS und ein Drehmoment von 520 Nm. Dieser ist mit dem effizienten 9G-Tronic-Getriebe kombiniert, das, wie der Name schon sagt, 9 Gänge hat. Er beschleunigt in nur 4,7 Sekunden von 0 auf 100 und kann elektronisch auf eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h begrenzt fahren. Der homologierte Verbrauch dieser Hochleistungsversion liegt bei nur 7,8 Litern auf 100 Kilometer, also 0,6 Liter weniger als beim Vorgängermodell SLK 55.

Sein Fahrwerk bietet eine spezifische Abstimmung, und wenn du ein sehr anspruchsvoller Fahrer bist, kannst du das AMG Ride Control-Paket wählen, das die Federung anpasst und ein Sperrdifferenzial für mehr Dynamik integriert.
Um diesen echten Sportwagen zum Stehen zu bringen, braucht es eine leistungsstarke Bremsanlage. Deshalb verfügt der SLC 43 über belüftete und perforierte Scheiben, die von riesigen Aluminium-Bremssätteln umfasst werden.
Kurz gesagt: Der Mercedes SLC ist ein echter Roadster, der mit Sicherheit jeden zum Lächeln bringt, der ihn in einer seiner Versionen fährt.
Die Marke hat noch keine offizielle Preisliste für den spanischen Markt veröffentlicht, aber um eine Vorstellung zu bekommen: Die günstigste Variante (SLC 180) startet in Deutschland ab 35.000 Euro, und die leistungsstärkste (SLC 43) ab 60.000 Euro.
Quelle | Mercedes
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