KIA Stonic Kompaktwagen Stadtwagen
Wie hat sich das verändert! Der Kia Stonic präsentiert ein auffälliges Design, sowohl außen als auch innen
Der Kia Stonic ist das nächste Modell, das die neue Designsprache der Marke übernimmt, vollständig überarbeitet, auch im Innenraum, und wird bald in Europa erhältlich sein

Schritt für Schritt erneuert Kia das Erscheinungsbild aller seiner Modelle, und nur wenige fehlen noch. Dazu gehört auch der Stonic, ein Crossover der koreanischen Marke mit großer Bedeutung auf dem europäischen Markt, der nun nicht nur beim Design von Innen- und Außenraum, sondern auch technologisch, insbesondere bei der Sicherheit, auf den neuesten Stand gebracht wird.
So zeigt sich, dass der Kia Stonic die neue Designphilosophie „Opposites United“ der Marke übernimmt, die ihm eine weitaus imposantere Präsenz und Gestaltung verleiht als den Vorgängergenerationen. Die Front wird von der neuen Lichtsignatur des LED-Lichtleisten-Designs in L-Form geprägt, zusammen mit einem Kühlergrill mit sehr markanten und hervortretenden Linien, der nahezu blind wirkt. Etwas weiter unten weicht die Stoßstange in einer von der Karosserie abweichenden Farbe kantigen Formen und eher dezenten Lufteinlässen.

Seitlich fällt am neuen Kia Stonic ein kleiner Größenunterschied auf: Durch die Neugestaltung der Stoßstangen ist er 25 mm länger geworden, während die übrigen Maße denen des Vorgängermodells nahezu entsprechen. Die ebenfalls betonten Radkästen behalten die schwarze Zierleiste, um ihren Crossover-Charakter zu unterstreichen, und umschließen Felgen, die je nach Ausstattung 16 oder 17 Zoll groß sein können. Auch das Heck verändert sich vollständig, mit einer sehr auffälligen Leuchteneinheit und einer Stoßstange, die der Linienführung der Front folgt; dafür musste auch die Anordnung der Heckklappe geändert werden. Außerdem erweitert sich die Farbpalette um die neuen Adventurous Green und Yacht Blue.

Auch der Innenraum verändert sich, wie Sie sehen können, grundlegend: Horizontale Linien verleihen dem Armaturenbrett mehr Präsenz und gliedern es in drei klar erkennbare Bereiche. Im oberen Bereich stechen die beiden Bildschirme hervor, die sowohl das digitale Kombiinstrument als auch das Infotainmentsystem bedienen. Beide sind unter einem gemeinsamen Rahmen vereint, haben jeweils eine Diagonale von 12,3 Zoll und zeigen alle notwendigen Informationen und den Großteil der Bedienelemente. Die herkömmlichen Tasten wurden durch Touchbedienelemente ersetzt, die sich im zweiten Bereich befinden, zusammen mit den neu gestalteten Lüftungsdüsen der Klimaanlage und einem auffälligen Lenkrad mit zwei oder drei Speichen, je nach Ausstattung. Im dritten, von den anderen unabhängigen Bereich liegt die Mittelkonsole, in der sich die USB-C-Ladeanschlüsse, das kabellose Laden für Smartphones, herkömmliche Tasten für verschiedene Funktionen und der Schalthebel befinden.

Der neue Kia Stonic hebt auch den Standard bei Fahrassistenz- und Sicherheitssystemen an. Je nach Ausstattung und gewählten Extras lassen sich diese mehr oder weniger erweitern, doch insgesamt ist er sehr gut ausgestattet, etwa mit dem Totwinkel-Kollisionsassistenten, dem Ausstiegswarnsystem, dem Frontkollisionsassistenten, einem navigations- und GPS-basierten Tempomaten, dem Autobahnassistenten oder dem Spurfolgeassistenten, unter anderem.

Technisch bleibt der Kia Stonic ein Crossover, der vor allem für die Stadt und ihre Umgebung gedacht ist. Dafür steht der Benzinmotor mit 1.000 CC T-GDI und 100 CV zur Verfügung. Wer hauptsächlich im Stadtverkehr unterwegs ist, kann von der Umweltplakette der Version mit Mild-Hybrid (MHEV) dieses Motors profitieren, deren Leistung leicht auf 115 CV steigt. Beide Motoren sind wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Siebengang-Doppelkupplungsautomatik erhältlich.
Details zu Ausstattung und Preisen des Kia Stonic werden wir in Kürze veröffentlichen, da seine Markteinführung in den verschiedenen europäischen Ländern für diesen Herbst erwartet wird.
Technische Daten dieses Autos
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