Achtung auf den neuen Audi e-tron GT: 80 % Akkuladung in nur 12 Minuten

Victor Alós Yus    @sepelaci    28 September 2018     2 min.
Achtung auf den neuen Audi e-tron GT: 80 % Akkuladung in nur 12 Minuten

Audi will bei den ultraschnellen Ladesystemen vorankommen und stellt ein neues 350-kW-Ladegerät vor, das in nur 12 Minuten 80 % der Akkuladung erreicht

Cargador rápido Audi e-tron cargador 350 kW

Eine der größten Fragen eines potenziellen Käufers von vollelektrischen Autos ist, wie lange das Fahrzeug am Ladekabel angeschlossen bleiben muss. Wir haben bereits in einem anderen Artikel erwähnt, dass Elektroautos nicht unbedingt so eine große Reichweite benötigen, doch die Ladezeit beschäftigt zukünftige Käufer von emissionsfreien Autos durchaus. Dies könnte sich jedoch mit der Einführung eines 350-kW-Superladers bald ändern.

Diese Technologie ist nahezu einsatzbereit, doch die derzeit verwendeten Batterien der Fahrzeuge können diese Ladeleistung noch nicht verkraften. Der Audi e-tron, den die deutsche Marke soeben vorgestellt hat, bietet bereits eine sehr attraktive Ladeleistung: Die Ladezeit bis 80 % der Akkukapazität beträgt nur 30 Minuten, dank der Ionity-Ladestationen, die europaweit installiert werden. Diese Ladestationen haben eine Ladeleistung von 150 kW, was weit unter dem liegt, was dieses neue Ladesystem leisten wird.

Audi e-tron GT

Mit dem Audi e-tron GT könnte nun ein Wendepunkt bei dieser Art des Ladens erreicht werden. Das viertürige Coupé wird bereits mit dieser neuen Batteriegeneration ausgestattet sein, die solche 350-kW-Schnelllader nutzen kann. Das Modell soll 2020 auf den Markt kommen, sodass wir nicht lange auf diese ultraschnellen Ladevorgänge warten müssen.

Eine Ladung in 12 Minuten verkürzt die Zeit bis zur vollständig geladenen Batterie dramatisch. Es ist fast so wie Tanken an einer normalen Tankstelle, sodass einer der großen Nachteile von Elektroautos wohl verschwinden wird. Allerdings gilt: Die praktischen Anwendungen dieser Schnellladetechnik sind sehr interessant, doch man muss bedenken, dass diese Batterien in Fahrzeugen der Oberklasse verbaut werden und nicht etwa in kleinen Elektro-Stadtwagen, die für den Durchschnittsbürger erreichbar wären.


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