Fomento will LKW von Bundesstraßen holen und sie zwingen, Mautautobahnen zu nutzen

In den letzten Tagen hat sich unter allen Nutzern der spanischen Straßen eine lebhafte Debatte entwickelt, ausgelöst durch einen Plan des Verkehrsministeriums (Fomento), der den Schwerverkehr betreffen würde. Der Plan sieht vor, dass Lkw, wo immer möglich, Mautautobahnen nutzen und die Bundesstraßen verlassen, die dadurch von einem großen Teil des täglichen Verkehrs entlastet würden.
Dieser Plan könnte in der zweiten Jahreshälfte 2015 in Kraft treten und würde 16 Abschnitte von Bundesstraßen mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung betreffen, für die es eine Alternative über eine Mautautobahn gibt. Sollte der Plan verabschiedet werden, wären Fahrer schwerer Fahrzeuge gesetzlich verpflichtet, auf mautpflichtigen Strecken von mehr als 1.300 Kilometern zu fahren, die sie derzeit auf der Bundesstraße zurücklegen können. Was halten Sie von dem Plan? Wir erläutern die Einzelheiten etwas genauer, da die Meinungen stark auseinandergehen.
Der Plan hat sowohl Befürworter als auch Gegner, aber bei den Transportunternehmen kommt er gar nicht gut an, da sich deren Kosten erhöhen würden. Das Verkehrsministerium (nicht das Konzessionsunternehmen der Mautstrecke) würde ihnen 50 % der Maut erstatten, die sie auf diesen Pflichtabschnitten zahlen müssten; außerdem ist eine Erstattung von 35 % geplant, wenn sie auf der Mautstrecke bleiben und nach dem Abschnitt nicht wieder auf die Bundesstraße zurückkehren. Die Transportverbände sind der Ansicht, dass die Maßnahme ihnen nicht zugutekommt und dass sie eigentlich den Betreibern der Mautautobahnen helfen soll, die sich, wie wir bereits bei anderer Gelegenheit berichtet haben, in einer desolaten finanziellen Lage befinden.
Das Verkehrsministerium begründet den Plan damit, dass die Unfallhäufigkeit auf den Straßen und auch die Schwere der Unfälle sinken würde, die naturgemäß meist höher ist, wenn ein Lkw beteiligt ist. Die Nutzer der Bundesstraßen würden von einem weniger dichten Verkehr profitieren, und es gäbe weniger gefährliche Situationen, etwa riskante Überholmanöver an Lkw, die manche aus Ungeduld ausführen. Zwar würde sich die Verkehrsdichte auf die Mautstrecken verlagern, doch einige davon sind so wenig befahren, dass dies kaum spürbar wäre; außerdem lässt sich dort wegen der mehrspurigen Fahrbahnen leichter überholen. Eine solche Maßnahme wird zum Beispiel bereits in Girona angewendet, wo Schwerverkehr die AP-7 benutzt.
Was meinen Sie? Glauben Sie, dass das Verkehrsministerium und die Transportverbände zu einer Einigung über die Umsetzung kommen werden? Diskutieren Sie mit uns im Kommentarbereich.
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En la zona de la AP-6 N-6 los camiones con los precios actuales realizan el recorrido Guadarrama-Villacastin por la AP-6 y el resto Villacastin-Adanero por la N-6. El flujo de camiones es incesante de día y de noche. ¿Alguien piensa en la población que vive en los pueblos que atraviesa la N-6?
Puede que la solución esté pensada para beneficio de Albertis, pero es muy beneficioso para los ciudadanos de la zona. Además el coste de cruzar Guadarrama-Adanero al 50% no supera el actual Guadarrama-Villacastin.
Se debe buscar una solución para que el flujo de camiones vaya por la AP-6. Es más yo lo prohibiría por la noche, por molestias a la ciudadanía. El camión que quiera viajar en horario nocturno que vaya a la AP-6 sea al 50% o al 100%