Hyundai CRATER: So stellt sich die koreanische Marke einen extremen SUV vor, der abseits der Straße unterwegs ist
Hyundai hat sich vorgestellt, was passieren würde, wenn man einen Geländewagen ausschließlich im Zeichen der Freiheit und eines Lebens in der Natur abseits des Asphalts entwickelt – so entstand der CRATER

Wie sieht Freiheit aus? Diese Frage stellte sich Hyundai, als man mit der Entwicklung eines Geländewagen-Prototyps begann, bei dem das Abenteuer das oberste Ziel für denjenigen sein sollte, der ihn fährt. So entstand der CRATER, ein Prototyp, der bis zum vergangenen Wochenende am Messestand der Marke während der Feierlichkeiten zur Los Angeles Auto Show ausgestellt war.
Der CRATER ist ein Concept, bei dem die Marke die Designsprache „Art of Steel“ verwendet, in der die Widerstandsfähigkeit und Flexibilität von Stahl in eine skulpturale Schönheit verwandelt wird. Das Ergebnis ist ein robustes und leistungsfähiges Fahrzeug, das laut Hersteller Kraft, Belastbarkeit und Entschlossenheit ausstrahlt. Mit einer kompakten Monocoque-Architektur präsentiert er sich dank seiner Ausstattung als echter Geländewagen, etwa durch ein Design mit steilen An- und Abfahrwinkeln, einen Unterfahrschutz, der den gesamten Unterboden schützt, breite, markante Radhäuser samt seitlichen Schutzleisten sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, auf die sich riesige 33-Zoll-Reifen spannen. Abgerundet wird das Ganze durch einen matten grün-goldenen Lack, der vom Küstengelände Kaliforniens inspiriert ist.

Als echter Geländewagen besitzt er auf dem Dach einen Gepäckträger, der sowohl zum Transport aller möglichen Gegenstände als auch als Befestigungspunkt für die oberen Zusatzscheinwerfer dienen kann. Diese zeichnen sich durch eine lichttechnische Signatur aus parametrischen, abgestuften Pixeln aus, die zusammen mit der dreidimensionalen Frontbeleuchtung ins Auge fällt. Zum Abschluss hat Hyundai versteckte Details integriert, etwa die Funktion eines Flaschenöffners an einem der integrierten Abschlepphaken oder an den Außenspiegeln, die sich herausziehen lassen, sodass die verbauten Kameras in Notsituationen als Taschenlampen dienen können.

Im Innenraum hat Hyundai an jede Situation und jeden Zustand gedacht. Deshalb kommen Materialien zum Einsatz, die Abnutzung und Schmutz problemlos standhalten, ohne dabei an Design einzubüßen, darunter schwarzes Leder, Alcantara und Einlagen aus gebürstetem Metall. Dazu kommen orangefarbene Akzente, wie auch außen, die an Sonnenuntergänge in der Wüste und Lagerfeuer erinnern. Zu diesen Materialien und dem Design gesellen sich ein auffälliges Armaturenbrett und technische Elemente wie das Head-Up-Display sowie ein eckiges Lenkrad im sportlichen Zuschnitt mit nur den nötigen Tasten.

Über diese Tasten werden die voreingestellten Fahrmodi Schnee, Sand und Schlamm gesteuert. Außerdem ist ein multifunktionaler, berührungsempfindlicher Off-Road-Controller im Zahnraddesign für eine vollständige und intuitive Steuerung verbaut, dazu Sperrdifferenziale vorn und hinten sowie ein Traktions- und Bremsmanagement. Hinzu kommen die Bergabfahrkontrolle und die Anhängerbremsregelung. Wie außen finden sich auch innen eindeutige Geländewagen-Details wie der Kompass oder der Höhenmesser, ebenso ein Erste-Hilfe-Set oder ein Feuerlöscher.
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