Octavia Skoda Hybridautos Sportwagen
Skoda wird die Octavia-RS-Familie um eine Plug-in-Hybrid-Version erweitern
Der neue Skoda Octavia vRS Plug-in-Hybrid könnte auf dem nächsten Genfer Automobilsalon im März vorgestellt werden.

Skoda plant seine bisher umfangreichste Reihe des Octavia vRS, und Quellen aus dem Unternehmen deuten an, dass die neuen Modelle die schnellsten und stärker auf das vRS-Performance-Emblem ausgerichteten Fahrzeuge bisher sein werden.
Die Standardversionen des neuen Skoda Octavia wurden Ende letzten Jahres vorgestellt, doch die neuen Performance-Modelle mit vRS-Emblem debütieren im März auf dem Genfer Automobilsalon. Erstmals wird dabei auch eine Plug-in-Hybrid-Variante das vRS-Line-up ergänzen.

Die neue PHEV-Version soll die stärkste Variante des bereits aus dem Volkswagen Golf GTE bekannten Antriebsstrangs bieten. Wie bisher wird es auch Benzin- und Diesel-vRS-Modelle mit 2,0 Litern Hubraum geben, und der Benziner soll noch mehr Leistung als sein Vorgänger mit 245 CV bieten.
Quellen zufolge wird die Plug-in-Hybrid-Version bei der absoluten Leistung mit dem Benziner gleichziehen. Die inzwischen bekannte Kombination aus einem aufgeladenen 1,4-Liter-Benzinmotor und einem Elektromotor, gekoppelt an ein automatisches Doppelkupplungsgetriebe (DSG), dürfte damit knapp 250 CV und bis zu 500 Nm Drehmoment leisten. Der schwerere Plug-in-Hybrid soll allerdings aus dem Stand etwas langsamer sein als die reine Benzinversion, mit einer Sprintzeit von etwa sieben Sekunden auf 100 km/h.

Skoda Octavia vRS Plug-in-Hybrid
Das Beschleunigungsdefizit ist vor allem auf das Mehrgewicht zurückzuführen. Der Elektromotor und das hinten montierte Batteriepaket (vermutlich mit bis zu 13 kWh Kapazität) erhöhen das Leergewicht um mehr als 200 kg. Dies wird jedoch teilweise durch das sofort verfügbare elektrische Drehmoment und die Möglichkeit ausgeglichen, bis zu 30 Meilen rein elektrisch zu fahren.
Die reine Benzinversion soll der schnellste Octavia vRS werden. Details sind noch nicht bestätigt, doch Quellen zufolge wird der bekannte EA888-Motor der Gruppe Volkswagen so abgestimmt, dass er knapp 250 CV liefert, während das Drehmoment über 400 Nm steigen könnte. Die Leistung soll deutlich über dem aktuellen Modell liegen, mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 6,5 Sekunden.

Wie bisher kann zwischen Doppelkupplungsautomatik und Schaltgetriebe gewählt werden. Noch nicht bestätigt ist jedoch, ob der PHEV oder der Benziner das elektromechanische Sperrdifferenzial VAQ der Gruppe Volkswagen erhält. Diese Technik kam bereits im auslaufenden vRS 245 zum Einsatz, daher dürfte sie auch in den reinen Benzinversionen wieder auftauchen.
Der vRS TDI mit Dieselmotor soll im Wesentlichen den bisherigen 2,0-Liter-Motor mit 181 CV und 350 Nm Drehmoment nutzen. Änderungen am Innenleben des Motors und an seinem Steuerungssystem sollen jedoch sicherstellen, dass das Aggregat die aktuellen, strengen Abgasvorschriften erfüllt.
Auch sonst dürfte der vRS so vielseitig wie immer sein. Neben den drei Motoren sind Modelle mit Hatchback- und Kombi-Karosserie sowie Front- und Allradantrieb vorgesehen.

Äußerlich dürfte der Skoda Octavia vRS die übliche muskulösere Formensprache und eine Auswahl extrovertierterer Lackfarben erhalten. Im Innenraum profitieren die Insassen von stark konturierten Sportsitzen sowie maßgeschneiderten Zierelementen und Grafiken.
Verkaufsstart und Preise sind noch unbekannt, doch die ersten Auslieferungen werden für Ende dieses Jahres erwartet. Das Plug-in-Hybrid-Modell könnte der bislang teuerste Octavia werden, mit möglichen Kosten von bis zu 34.000 Euro.
Technische Daten dieses Autos
Deja un comentario


Peugeot E-208 GTi: ein Spielzeug mit Akku, das den Geist der Sportwagen der Achtzigerjahre wiederbelebt
Neuer Lexus ES: Luxus wächst und wird elektrisch
Erster Kontakt mit dem Dacia Sandero Hybrid 155: Leistung und Effizienz ab 19.890 Euro