Test EBRO S800 PHEV: über 1.000 Kilometer zwischen Madrid und Murcia, um seine Argumente zu überprüfen

Óscar Sanz     13 July 2026     16 min.
Test EBRO S800 PHEV: über 1.000 Kilometer zwischen Madrid und Murcia, um seine Argumente zu überprüfen

Wir setzen uns ans Steuer des EBRO S800 PHEV. Kann ein 1.990 Kilo schweres Auto einen niedrigen Verbrauch, gute Wendigkeit in der Stadt und Leistungswerte bieten, wie sie sonst viel teureren Fahrzeugen vorbehalten sind?

Es gibt Autos, die sich besser auf einem Datenblatt erschließen, und andere, die Kilometer brauchen. Viele Kilometer. Der EBRO S800 PHEV gehört eindeutig zur zweiten Gruppe. Auf dem Papier ist sein Konzept verlockend: großer SUV, sieben Sitzplätze, Plug-in-Hybrid-Technik, CERO-Umweltplakette, 279 CV kombinierte Leistung, bis zu 90 Kilometer elektrische Reichweite und mehr als 1.100 Kilometer Gesamtreichweite. Die entscheidende Frage ist aber eine andere: Funktioniert das alles auch dann, wenn man tatsächlich auf der Straße unterwegs ist?

Um das zu prüfen, planten wir einen einfachen Test: eine Fahrt Madrid–Murcia–Madrid mit mehr als 1.000 Kilometern. Autobahn, Stadt, Hitze, Klimaanlage, Gepäck, Verkehr und mehrere Stunden am Steuer. Kein Labor. Keine Strecken, die auf möglichst niedrigen Verbrauch ausgelegt sind. Nur echter Alltagseinsatz, wie ihn eine Familie bei einem Wochenendausflug, im Urlaub oder bei einer langen Fahrt erleben würde.

Und genau dort zeigt der EBRO S800 PHEV seine besten Seiten.

Ein großer SUV, der sich vom ersten Kilometer an wohlfühlt

Das Erste, was am EBRO S800 PHEV auffällt, ist, dass er nicht versucht, zu verbergen, was er ist: ein geräumiger, familientauglicher SUV für lange Reisen. Er misst 4,72 Meter in der Länge, 1,86 Meter in der Breite und 1,70 Meter in der Höhe, bei einem Radstand von 2,71 Metern. Diese Abmessungen erklären einen Großteil seiner Präsenz, aber auch seine Platzverhältnisse im Innenraum.

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Bei dieser Art von Fahrten ist Komfort keine Nebensache. Sitzposition, Platz für die Insassen, Sicht, die Alltagstauglichkeit über Stunden hinweg und das allgemeine Raumgefühl sind am Ende ebenso wichtig wie Reichweite oder Verbrauch.

Der s800 PHEV vermittelt genau diesen Eindruck eines Reisewagens. Er will kein Sportwagen sein und verhält sich auch nicht besonders radikal. Sein Terrain ist der Komfort, die Laufruhe und die Fähigkeit, Kilometer ohne Ermüdung vergehen zu lassen.

Hilfreich ist auch das technische Konzept. Die Plattform T1X der Gruppe Chery wurde so entwickelt, dass sie Verbrennungs-, Hybrid- und Elektrosysteme aufnehmen kann, mit Priorität auf Innenraumgröße, Steifigkeit und dynamischem Verhalten. Im Fahrbetrieb bedeutet das ein Auto, das stabil, komfortabel und klar auf große Distanzen ausgerichtet wirkt.

Der Innenraum, eines seiner großen Argumente

Im Innenraum punktet der EBRO S800 PHEV besonders deutlich. Nicht nur beim Platz, sondern auch bei der Verarbeitung, der Ausstattung und dem technischen Eindruck.

EBRO spricht von einem Interieur mit 79 % Weichmaterialien, was sich im Gesamteindruck deutlich bemerkbar macht. Die Türverkleidungen, die Mittelkonsole, die metallischen Schalter mit gebürstetem Finish und die schwarzen Zierleisten sorgen für eine gepflegtere Atmosphäre, als man sie in einem SUV dieser Preisklasse erwarten würde.

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Die Sitzposition ist angenehm, mit einem unten abgeflachten, beheizbaren Lenkrad und Multifunktionstasten. Das digitale Instrumentendisplay mit 10,25 Zoll zeigt die wichtigsten Informationen übersichtlich an, während das Head-up-Display zentrale Daten einblendet, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

Auch die Vordersitze tragen wesentlich zu diesem Komfortgefühl bei. Beide sind elektrisch verstellbar, beheizt und belüftet, sowohl im Sitz- als auch im Rückenbereich. Zusätzlich verfügt der Fahrersitz über drei Speicherplätze, der Beifahrersitz über eine Massagefunktion und eine Fußstütze. In einem Auto für lange Reisen sind solche Details keine Spielerei mehr, sondern echte Argumente, zumal man sie bei diesem Preis nicht unbedingt erwartet.

Die Eco-Skin-Polsterung, die die Reinigung erleichtern und intensiver Nutzung standhalten soll, passt sehr gut zum familiären Charakter des Modells. Denn der EBRO S800 PHEV ist nicht nur ein großer SUV, sondern ein Auto für den Alltag, für Reisen, für Kinder, Gepäck und alles, was bei einer längeren Fahrt zur Familie gehört.

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Sieben Sitze und ein Kofferraum, der als PHEV nicht an Volumen verliert

Einer der interessantesten Punkte des EBRO S800 PHEV ist, dass er bis zu sieben Sitzplätze bietet, was bei Plug-in-Hybriden dieser Klasse eher selten ist. Die dritte Sitzreihe erhöht seine Vielseitigkeit deutlich, besonders für alle, die gelegentlich oder regelmäßig zusätzliche Plätze brauchen.

Außerdem beeinträchtigt die 18,3-kWh-Batterie den Laderaum im Vergleich zur Verbrennerversion nicht. In der Fünfsitzer-Konfiguration bietet der Kofferraum 889 Liter Volumen bis zur Dachkante. Mit sieben belegten Sitzen beträgt das Volumen 117 Liter, und wenn alle Rücksitze umgeklappt werden, steigt die Kapazität auf bis zu 1.930 Liter.

Diese Werte zeigen gut, warum der s800 PHEV als Familienauto für alles taugt. Er ist nicht nur ein elektrifizierter SUV mit guter elektrischer Reichweite, sondern behält auch ein sehr großes Ladevolumen und eine flexible Innenraumaufteilung. Auf einer langen Reise ist diese Kombination willkommen. Es gibt Platz für Passagiere, für Gepäck und für unterschiedliche Nutzungen, ohne dass die Plug-in-Hybridtechnik den Alltagsnutzen schmälert.

Displays, die nicht nur beeindrucken sollen

Auch der Innenraum des EBRO S800 PHEV überzeugt mit seiner technischen Ausstattung. Das 15,6 Zoll große Zentraldisplay dominiert das Armaturenbrett und zeigt die Informationen des Infotainmentsystems klar an. Entscheidend ist hier aber nicht allein die Größe oder die optische Wirkung, sondern dass es gut funktioniert.

In vielen aktuellen Autos, besonders in den stark digitalisierten, können Displays zur Frustration werden: träge Menüs, verzögerte Reaktionen, unintuitive Oberflächen oder Systeme, die im Stand gut aussehen, während der Fahrt aber weniger überzeugen. Und ehrlich gesagt hat dieser Aspekt in der Gruppe Chery bisher immer gefehlt.

Das System arbeitet flüssig, die Touch-Reaktion ist schnell und die Menünavigation wirkt natürlich. Der Schlüssel dafür ist der Qualcomm-8155-Chip, einer der fortschrittlichsten Prozessoren im Automobilbereich, mit einer Achtkern-CPU, einer Adreno-640-GPU und eigenen Prozessoren für Audio, Bild und digitale Signale.

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Diese Hardware sorgt dafür, dass Displays, Sensoren, Kommunikationsmodule, Infotainment und Konnektivität integriert zusammenarbeiten. Zusätzlich hat EBRO eine Software entwickelt, die diese technische Basis ausschöpft: schnelle Menüs, konfigurierbare Schnellzugriffe und eine klare Anordnung der Funktionen, etwa Direktzugriffe auf die am häufigsten genutzten Menüs, Lüftung, Sitze, Personalisierung…

Konnektivität, Sprache und 540°-Kamera

Das Multimediasystem des EBRO S800 PHEV ermöglicht zudem die Steuerung zahlreicher Fahrzeugfunktionen, von Navigation und Soundsystem über Klimatisierung, Konnektivität und Fahrassistenten bis zu Ambientebeleuchtung und Außensicht.

Die Sprachsteuerung ist ein weiterer interessanter Punkt, denn sie ermöglicht die Bedienung von Funktionen wie Anrufen, Temperatur, Radiosendern, Fenstern oder Schiebedach. Sie kann außerdem von jedem Sitzplatz im Fahrzeug aus aktiviert werden, was zu seinem familiären Siebensitzer-Konzept passt.

Hinzu kommen die Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto, kabelloses Laden mit gekühlter 50-W-Ladeschale sowie vordere und hintere USB-Anschlüsse, um mehrere Geräte gleichzeitig zu verbinden.

Auch die HD-360°-Panoramakamera mit 540°-Ansicht verdient Erwähnung. Sie kombiniert eine Vogelperspektive mit 360 Grad mit einer Front- oder Heckansicht über 180 Grad, dazu eine 3D-Darstellung des Fahrzeugs und zusätzliche Funktionen wie eine regelbare Transparenz der Karosserie. Bei einem SUV dieser Größe sorgt dieses System beim Rangieren, Einparken und in engen Bereichen für viel Sicherheit.

Das von Sony entwickelte Soundsystem ist vielleicht eines der wenigen Elemente im Innenraum, die nicht ganz dem restlichen Niveau entsprechen. Auf dem Papier verspricht die Ausstattung viel: 12 Lautsprecher im Innenraum, darunter Tieftöner, Hochtöner, Mitteltöner, Subwoofer und sogar Lautsprecher in den Kopfstützen. Im echten Betrieb fehlt es jedoch etwas an Druck, Lautstärke und Tiefe. Es klingt nicht schlecht, aber es vermittelt nicht ganz das Premium-Erlebnis, das man beim Namen Sony und einer solchen Anzahl an Lautsprechern erwartet.

Ein Hybridsystem mit 279 CV und bis zu 90 km elektrisch

Die mechanische Basis des EBRO S800 PHEV ist das Hybridsystem der dritten Generation der Gruppe Chery, bekannt als CSH –Chery Super Hybrid. Es kombiniert einen 1.5-TGDI-DHE-Motor mit 143 CV mit einem Elektromotor mit 204 CV, für eine Gesamtleistung von 279 CV und ein maximales kombiniertes Drehmoment von 525 Nm.

Der Verbrennungsmotor weist einen thermischen Wirkungsgrad von 44,5 % auf, ein in der Branche besonders hoher Wert, und arbeitet mit einem DHT-Hybridgetriebe mit 92 % Gesamtwirkungsgrad und bis zu 98,5 % Wirkungsgrad im Elektrobetrieb zusammen.

In der Praxis kann das System verschiedene Modi nutzen: reinen Elektrobetrieb, Serienhybrid, Parallelhybrid, Verbrennerbetrieb und Energierückgewinnung. In der Stadt und bei niedriger Geschwindigkeit bevorzugt das Auto den Elektromodus. Wenn der Akku leer wird oder die Geschwindigkeit steigt, kann es in den Serienhybridmodus wechseln, in dem der Elektromotor das Auto antreibt und der Verbrenner Strom erzeugt. Auf der Landstraße oder bei starker Beschleunigung arbeiten beide Motoren zusammen. Bei hohen, konstanten Geschwindigkeiten auf der Autobahn kann der Verbrenner die Leistung direkt an die Vorderräder übertragen. Zusätzlich gibt es eine Taste, mit der man zwischen EV- und HEV-Modus wechseln kann, falls man die Batterie gezielt ausreizen und extrem niedrige Verbräuche erreichen möchte.

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Verbrauch: das eigentliche Hauptargument des s800 PHEV

Abseits der Theorie gehört der Verbrauch zu den überzeugendsten Punkten des EBRO S800 PHEV. Dabei sollte man die beiden Szenarien klar trennen.

Im Alltag, mit vollem Akku, decken die homologierten 90 Kilometer elektrischer Reichweite einen großen Teil der üblichen Fahrten ohne Benzinverbrauch ab. Hier macht ein Plug-in-Hybrid am meisten Sinn: Stadtfahrten, Arbeitsweg, Besorgungen, Zufahrten zu Umweltzonen und elektrisches Fahren, solange der Alltag regelmäßiges Laden erlaubt.

Der eigentliche Test kommt jedoch auf Reisen. Und auch dort hat der s800 PHEV Argumente. EBRO gibt 0,7 l/100 km im kombinierten WLTP-Zyklus und 6 l/100 km mit leerer Batterie an, ein besonders interessanter Wert für einen großen SUV mit sieben Sitzen, 4,72 Metern Länge und 1.991 Kilo Gewicht. Bei unserem Test wollten wir prüfen, wie effizient die Batterie ist und wie weit man im Elektromodus tatsächlich kommt. Die Ergebnisse überraschten uns: Vom Start weg konnten wir genau 96 km fahren, gemischt aus Stadt und Autobahn.

Im zweiten Teil der Strecke überraschte uns, wie auch Sie überrascht sein werden, dass sich das Auto trotz leerer Batterie mit erstaunlicher Souveränität bewegte, sowohl beim Überholen als auch bei ruhiger Fahrt ohne störende Motorgeräusche im Innenraum. Auf diesem Abschnitt lag der Verbrauch bei 6,2 Litern, in einigen Steigungen nahe 7 l/100 km. Doch das Auto kann die Batterie erstaunlich gut rekuperieren: In der Stadt konnte es ein 1.990 kg schweres Fahrzeug mit 4,6 Litern Kraftstoff und einem Stromverbrauch von 3,6 kWh/100 km bewegen.

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Die Gesamtreichweite übersteigt 1.100 Kilometer, was gut erklärt, warum dieses Auto bei einer Fahrt Madrid–Murcia–Madrid Sinn ergibt. Es spielt nicht nur die CERO-Plakette oder das Elektrofahren in der Stadt aus, sondern ermöglicht auch auf der Landstraße einen vernünftigen Verbrauch, wenn das Hybridsystem wie ein konventioneller Hybrid arbeitet, den Ladezustand des Akkus in einem stabilen Bereich hält und die Energie je nach Straßentyp, Geschwindigkeit oder Fahrerwunsch steuert.

Das ist vermutlich eine seiner größten Stärken: Er kann im Alltag sehr effizient sein und den Verbrauch dennoch nicht in die Höhe treiben, wenn es auf Reisen geht.

Schnellladen mit Gleichstrom und V2L-Funktion

Die 18,3-kWh-Batterie bietet ebenfalls interessante Daten. Sie kann mit bis zu 40 kW Gleichstrom geladen werden, von 30 auf 80 % in 19 Minuten. Beim Wechselstrom sind bis zu 6,6 kW möglich, bei einer Ladezeit von 3 Stunden und 15 Minuten.

Außerdem verfügt der s800 PHEV über die V2L-Funktion zur bidirektionalen Ladung mit einer Leistung von bis zu 3,3 kW, um externe Geräte zu versorgen. Das ist besonders nützlich auf Reisen, bei Aktivitäten im Freien oder wenn außerhalb des Fahrzeugs Strom benötigt wird.

Die Batterie ist speziell für Hybridfahrzeuge ausgelegt, hat einen Betriebsbereich von -35 °C bis 60 °C und verfügt über einen umfassenden Schutz mit dreischichtiger Abschirmung gegen Kollisionen, Brände und Eindringen von Wasser.

Am Steuer: Komfort, Laufruhe und etwas Nachschwingen

Am Steuer macht der EBRO S800 PHEV deutlich, dass Komfort seine Priorität ist. Die Reaktion des Hybridsystems ist sanft, die Leistungsabgabe reicht für Einfädeln, Überholen und gleichmäßiges Autobahntempo aus, und das Fahren lädt zu ruhigem, gleichmäßigem Tempo ein.

Der Antrieb arbeitet sanft, und das DHT-Getriebe sorgt für fließende Übergänge zwischen den Modi. In der Stadt fährt sich der s800 PHEV sehr angenehm, besonders im Elektromodus. Er ist leise, gut dosierbar und komfortabel auf Straßen, Kreisverkehren, Bodenwellen und im Stadtverkehr.

Auch das Fahrwerk passt zu dieser Philosophie. EBRO setzt auf eine unabhängige Konstruktion an beiden Achsen, vorne McPherson, hinten Mehrlenker, und versichert, dass Buchsen, Silentblöcke, Federn und Dämpfer für das höhere Gewicht der PHEV-Versionen gegenüber den Benzinern getestet und angepasst wurden.

In der Stadt ist das Ergebnis sehr angenehm. Unebenheiten werden gut gefiltert, und das Gefühl eines komfortablen Autos wird verstärkt. Auf der Landstraße hält das Fahrwerk jedoch nicht immer das gleiche Niveau an Ruhe. Bei bestimmten Lastwechseln, Wellen oder unebenem Asphalt kann die Karosserie etwas nachschwingen. Es wird nicht unangenehm und vermittelt keine Unsicherheit, aber man spürt deutlich, dass der Komfort gegenüber der Bewegungskontrolle Vorrang hat.

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Das Auto bleibt bequem und angenehm auf Reisen, doch auf der Landstraße wäre ein etwas straffer abgestimmtes Fahrwerk willkommen, gerade angesichts seiner Größe, seines Gewichts und seines Reisecharakters. Ein Fahrwerk, das sich kaum verändert, egal welchen Fahrmodus man wählt.

Trotzdem ist die dynamische Bilanz stimmig mit dem, was das Modell verspricht. Es ist kein Auto, das Sportlichkeit vermitteln will, und das muss es auch nicht. Bei einem familientauglichen SUV dieser Ausrichtung zählt vor allem, dass er komfortabel, stabil, leise und leicht zu fahren ist. Und darin erfüllt der s800 PHEV, was er verspricht.

Sicherheit und Assistenten für mehr Vertrauen auf Reisen

Eine lange Fahrt eignet sich auch, um Sicherheit und Assistenzsysteme zu bewerten. In diesem Bereich bietet der EBRO S800 PHEV eine sehr umfangreiche Ausstattung.

Die Karosserie besteht aus hochfesten Stählen mit einer Verwindungssteifigkeit von 21.000 Nm/° und wurde auf Basis von 100.000 virtuellen und realen Tests entwickelt. Die wichtigsten Bereiche sind mit sechs warmumgeformten Bauteilen aus ultrahochfestem Stahl mit einer Streckgrenze von 1.500 MPa verstärkt.

Dazu kommen bis zu neun Airbags und 24 ADAS-Fahrassistenzsysteme, die mit Daten von 17 Kameras und Sensoren im Fahrzeug arbeiten. Dazu gehören unter anderem Spurhalteassistent, Kollisionswarnung vorne und hinten, automatische Notbremsung, adaptiver Tempomat, Stauassistent, Verkehrszeichenerkennung, Türöffnungswarnung, Querverkehrswarnung hinten und Fahrerüberwachung.

Fazit: ein Plug-in-Hybrid mit echten Argumenten für Reisen

Nach mehr als 1.000 Kilometern zwischen Madrid und Murcia lautet das Fazit recht klar: Ein Plug-in-Hybrid kann für Reisen durchaus sinnvoll sein, vorausgesetzt, er ist gut konzipiert und der Nutzer versteht, welches Auto er vor sich hat.

Seine größte Stärke liegt nicht darin, das sportlichste Auto zu sein, Verbrauchswunder zu versprechen oder einen reinen Elektrowagen vollständig zu ersetzen. Sein eigentliches Argument ist die Kombination zweier Welten: elektrisches Fahren für den Alltag und genügend Reichweite, um lange Strecken ohne Komplikationen zu bewältigen.

Hinzu kommen ein geräumiger Innenraum mit bis zu sieben Sitzen, 889 Liter Kofferraum in der Fünfsitzer-Konfiguration, Displays, die dank des Qualcomm-8155-Chips flüssig arbeiten, ein gut durchdachtes Technikerlebnis, 279 CV Gesamtleistung, 90 Kilometer elektrische Reichweite, 6 l/100 km bei leerer Batterie und mehr als 1.100 Kilometer Gesamtreichweite.

Er ist nicht perfekt: Das Sony-Soundsystem könnte mehr Druck haben, und das Fahrwerk, das in der Stadt sehr komfortabel ist, kann auf der Landstraße etwas nachschwingen. Doch auch mit diesen Einschränkungen ergibt das Gesamtpaket viel Sinn.

Der EBRO S800 PHEV muss nicht mit einem einzigen Datenpunkt überzeugen. Er überzeugt besser, wenn man die Kilometer zusammenzählt. Und nach mehr als 1.000 Kilometern ist sein Konzept gut nachvollziehbar: ein komfortabler, technisch gut ausgestatteter Plug-in-Hybrid-SUV für alle, die elektrifizieren möchten, ohne auf die Reisen zu verzichten, die sie bisher gewohnt sind. Ein Auto, das, sofern es sich im Alltag bewährt, viel zu sagen hat.

Technisches Datenblatt EBRO S800 PHEV

Motor und Leistung
Typ 1.5 TGDI 4-Zylinder-Reihenmotor
Anordnung Vorn quer eingebaut. Obenliegende Nockenwelle. Turbo. Ladeluftkühler
Hubraum (cm³) 1.499
Bohrung x Hub 72 x 92
Maximale Leistung Verbrennungsmotor (CV) 143 bei 5.200 U/min
Maximale Leistung Elektromotor (CV) 204
Kombinierte Leistung (CV) 279
Verdichtungsverhältnis 14,5:1
Maximales Drehmoment Verbrennungsmotor (Nm) 215 bei 2.500 U/min
Maximales kombiniertes Drehmoment (Nm) 525
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 180
Beschleunigung 0–100 km/h (s) 9
Gewichteter Benzinverbrauch (l/100 km) 2,5
Kombinierter Verbrauch ohne Batterie (l/100 km) 6
Abgasnorm Euro 6e-A
CO₂-Emissionen (g/km) 16–136
Abmessungen
Karosserie. Typ AB
Länge (mm) 4.725
Breite (mm) 1.860
Höhe (mm) 1.705
Radstand (mm) 2.710
Spurweite vorn/hinten (mm) 1.582/1.604
Gewicht (kg) 1.991
Sitzplätze 7
Kofferraumvolumen (l) bis Dachkante 889/1.930
Kraftstofftankvolumen (l) 60
Böschungswinkel vorn (°) 19,6
Böschungswinkel hinten (°) 23,5
Getriebe
Getriebeart Automatik DHT
Anzahl der Gänge 1+R
Antrieb Vorderradantrieb
Fahrwerk
Vorderachse McPherson
Hinterachse Multilenker
Bremsen (vorn/hinten) Belüftete Scheibe / Vollscheibe
Feststellbremse Elektrische Betätigung

Bildergalerie EBRO S800 PHEV

Technische Daten dieses Autos

GeländewagenEBRO s8004 Varianten · ab 36.990 €

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