Die neue A-Klasse von Mercedes-Benz kommt 2028 auf Basis der MMA-Plattform

Javier Cantagalli     10 February 2026     3 min.
Die neue A-Klasse von Mercedes-Benz kommt 2028 auf Basis der MMA-Plattform

Mercedes-Benz hat die Strategie für das Einstiegssegment seiner Fahrzeugpalette überraschend gewendet. Ursprünglich plante der Stern-Hersteller, die A-Klasse aufzugeben und alles auf den neuen elektrischen CLA als Einstieg in die Welt von Mercedes-Benz zu setzen. Nun scheint die A-Klasse doch nicht zu sterben.

Im Rahmen des neuen Ansatzes des Unternehmens, bestätigt vom Entwicklungsvorstand von Mercedes-Benz selbst, wird die neue A-Klasse im Jahr 2028 Realität. Wie er erklärte, bleibt das aktuelle Modell der A-Klasse bis 2027 in Produktion und wird danach durch ein neues Modell auf Basis der MMA-Plattform abgelöst.

Eine A-Klasse für alle

Entgegen dem, was man vielleicht erwarten würde, wird der Nachfolger der A-Klasse jedoch kein konventionelles viertüriges Kompaktmodell sein, sondern ein Crossover, der die Vorzüge eines SUV mit denen eines kompakten Vans vereint. So verbindet er Praktikabilität, mehr Bodenfreiheit und ein höheres Maß an Vielseitigkeit.

Auch wenn derzeit noch keine konkreten Details zum Design bekannt sind, will die Marke mit diesem neuen Ansatz ein weltweit attraktiveres Modell auf den Markt bringen, das sich besser an die Vorlieben ihrer Kunden auf verschiedenen Märkten anpasst.

„Wir wollen für Europa ein sehr attraktives Einstiegsmodell auf Basis der MMA-Plattform anbieten, zusammen mit Versionen mit langem Radstand für Asien und Optionen, die stärker auf den US-amerikanischen Markt zugeschnitten sind.“

Die MMA-Plattform ist sehr vielseitig und ermöglicht sowohl rein elektrische als auch Vollhybridversionen (HEV). Das Hauptziel dieser Plattform ist die Elektrifizierung. So sind neben den elektrischen Versionen des CLA und GLB auch Hybridversionen zu erwarten. Derzeit ist jedoch noch nicht klar, ob bei der neuen A-Klasse beide Antriebssysteme angeboten werden.

Digital, Nachhaltig, Effizient: Erfolgreicher Produktionsstart Des Cla Im Werk Rastatt Digital, Sustainable, Efficient: Successful Production Of The New Cla At The Rastatt Plant

Entsprechend der neuen Strategie von Mercedes-Benz wird die Produktion der aktuellen A-Klasse ab dem ersten Quartal 2026 schrittweise in das ungarische Werk Kecskemét verlagert, wo auch andere Modelle auf Basis der MMA-Plattform, wie der GLB, gefertigt werden. Diese Verlagerung lässt vermuten, dass auch die künftige A-Klasse aus diesem Werk kommen könnte.

Abschied vom EQS

Abgesehen von diesen Plänen für das Einstiegssegment der Mercedes-Benz-Modellpalette hat der deutsche Hersteller auch seine Absichten im Oberklassesegment offengelegt. Die Unternehmensführung hat das Ende des aktuellen EQS für Ende dieses Jahrzehnts angekündigt. Er wird dann durch eine neue S-Klasse mit rein elektrischen und Hybridversionen ersetzt. Auf Basis der Erfahrungen mit dem EQS wird das künftige Flaggschiff der deutschen Marke visuelle und technische Innovation vereinen, auch wenn dazu derzeit nur sehr begrenzte Informationen verfügbar sind.


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