Die Plattform, die verändert, wie Autos bewegt werden, bevor Sie sie nutzen
Die Transformation der Mobilität in Europa definiert nicht nur neu, wie wir Fahrzeuge nutzen, sondern auch, wie sie verwaltet werden
Die europäische Mobilität verändert sich in einem beispiellosen Tempo: Elektroflotten, die jedes Jahr wachsen, Carsharing-Dienste, die sich in den Großstädten ausbreiten, und Abomodelle, die Nutzer anziehen, die kein eigenes Auto mehr besitzen möchten. Doch hinter all diesen Trends steckt eine Herausforderung, die selten im Vordergrund steht: Fahrzeuge schnell und korrekt dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden.
Diese unsichtbare Logistik ist zu einem entscheidenden Baustein geworden, damit die neue Mobilität reibungslos funktioniert. ONLOGIST, eine digitale Plattform aus Deutschland, die inzwischen auch in Spanien vertreten ist, hat die Organisation von Fahrzeugüberführungen zu einem automatisierten, nachvollziehbaren und effizienten Prozess gemacht. Heute koordiniert sie täglich Tausende von Fahrten in Europa und hat sich als Schlüsselpartner für Autovermieter, Carsharing-Anbieter, Leasinggesellschaften und große Unternehmensflotten etabliert.

An der Spitze dieser Entwicklung steht Félix Müller, CEO und Mitgründer von ONLOGIST, eine der einflussreichsten Stimmen in der digitalen Logistik der Mobilität. Mit ihm analysieren wir die Herausforderungen, Chancen und Technologien, die derzeit verändern, wie Fahrzeuge auf dem Kontinent verwaltet werden.
1 – ONLOGIST ist im Takt der neuen Mobilität gewachsen. Welche Auswirkungen haben Elektroflotten, Carsharing und Abomodelle auf die Fahrzeuglogistik in Europa?
Das Aufkommen von Elektroflotten, Carsharing und Abomodellen hat die Fahrzeugverwaltung vollständig verändert. Flotten müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein, mit minimalen Standzeiten. Genau das ermöglicht die digitale Plattform von ONLOGIST mit automatisierten, transparenten und in ganz Europa skalierbaren Prozessen. Je flexibler und bedarfsorientierter der Mobilitätsmarkt wird, desto mehr sorgt ONLOGIST dafür, dass Fahrzeuge dort sind, wo Menschen sie brauchen, und wird so zu einem zentralen Wegbereiter moderner Mobilität.
2 – Sie bewältigen jeden Tag Tausende Fahrzeugbewegungen. Welche Technologien – KI, Automatisierung, prädiktive Analysen – sind entscheidend, um Routen, Zeiten und Kosten zu optimieren?
Technologie steht im Mittelpunkt unserer Plattform. ONLOGIST nutzt Automatisierung, Echtzeitdaten und Telematik, um jede Überführung zu optimieren. Predictive Analytics ermöglicht es uns, die Nachfrage vorauszusehen, während eine intelligente Routenplanung Leerfahrten minimiert und Emissionen reduziert. Mit bis zu 80 % weniger Verwaltungsaufwand und Kosteneinsparungen von rund 30 % profitieren unsere Kunden direkt von einer datenbasierten, schnelleren und effizienteren Logistik.

3 – Jedes Land hat seine eigene Vorstellung von Mobilität. Welche Unterschiede stellen Sie zwischen Spanien und den anderen Märkten fest, in denen Sie tätig sind, was die Nutzung digitaler Plattformen für Fahrzeugüberführungen betrifft?
Mobilitätstrends – wie Carsharing oder Abomodelle – sind in ganz Europa ähnlich, doch der Digitalisierungsgrad unterscheidet sich. Spanien zeigt beispielsweise eine große Offenheit für digitale Lösungen und eine schnelle Einführung neuer Technologien, während andere Märkte noch stärker auf lokale Anbieter und traditionelle Methoden setzen. ONLOGIST schließt diese Lücke mit einer standardisierten, einfach zu bedienenden Plattform, die an lokale Bedürfnisse angepasst ist – in Sprache, Regulierung und Servicemodell.
4 – Nachverfolgbarkeit ist in Flotten zu einer unverzichtbaren Anforderung geworden. Wie garantiert ONLOGIST die vollständige Transparenz des Prozesses, von der Anfrage bis zur Übergabe?
Transparenz ist eines unserer Grundprinzipien. Dank GPS-Ortung in Echtzeit, digitaler Übergabeprotokolle mit Fotos und Telematikdaten wird jeder Schritt des Prozesses lückenlos dokumentiert. Kunden können den Status live einsehen, die voraussichtlichen Ankunftszeiten verfolgen und über die Plattform oder die App von ONLOGIST auf alle Unterlagen zugreifen. Diese umfassende Nachverfolgbarkeit sorgt für Qualität, Verantwortlichkeit und eine reibungslose Kommunikation zwischen allen Beteiligten.
5 – Leasing- und Carsharing-Flotten reagieren zunehmend empfindlich auf die versteckten Kosten stehender Fahrzeuge. Wie helfen Sie Unternehmen, diese unproduktive Zeit zu minimieren?
Stillstand kostet Geld – und wir helfen, ihn zu reduzieren. Unser automatisches Zuweisungssystem verbindet in Echtzeit verfügbare Fahrer mit Fahrzeugen, sodass Überführungen innerhalb weniger Minuten starten können. 80 % der Aufträge werden in weniger als zehn Minuten zugewiesen, und die meisten Fahrzeuge werden in weniger als 24 Stunden bewegt. Diese Schnelligkeit ermöglicht es unseren Kunden, ihre Flotten aktiv zu halten und ihre Nutzer zufriedenzustellen.

6 – Das Unternehmen arbeitet mit einem großen Netzwerk selbstständiger Fahrer und Firmen zusammen. Welches Schulungs-, Prüf- und Qualitätskonzept wenden Sie an, um einen professionellen und sicheren Service zu gewährleisten?
Alle Fahrer, die mit ONLOGIST arbeiten, werden geprüft und geschult, bevor sie Aufträge annehmen. Wir nutzen Telematik, um Fahrverhalten, Geschwindigkeit und die Einhaltung der Routen zu überwachen, und alle Überführungen werden digital mit Fotos und Übergabeprotokollen dokumentiert. Zudem können unsere Kunden über die Plattform eigene Qualifizierungskriterien festlegen oder Online-Schulungen anbieten. So stellen wir auch bei Tausenden von Partnern einen standardisierten Service auf hohem Niveau sicher.
7 – Logistik wird oft mit Lastwagen und Schwerverkehr assoziiert. Verändert sich dieses Bild durch spezialisierte digitale Plattformen wie Ihre?
Zweifellos. Die Fahrzeuglogistik war lange ein unsichtbarer Teil der Mobilitätskette, obwohl sie für Carsharing, Vermietung und Abomodelle unverzichtbar ist. Plattformen wie ONLOGIST machen diesen Prozess sichtbar und effizient und liefern Daten, Nachvollziehbarkeit und Geschwindigkeit. Wir zeigen, dass intelligente Technologie – und nicht nur der Schwerverkehr – die moderne Mobilität antreibt.

8 – Nachhaltigkeit ist nicht mehr optional. Welche Initiativen treiben Sie voran, um den CO₂-Fußabdruck der Überführungen zu senken? In den kommenden Jahren werden wir autonome Fahrzeuge und neue Vorschriften für die urbane Mobilität sehen.
Wir reduzieren Emissionen durch optimierte Routen, vermiedene Leerfahrten und die Integration von Elektro- und Hybridfahrzeugen in die Flottenlogistik. Jede effiziente Überführung spart CO₂ – und in großem Maßstab ist die Wirkung erheblich. Langfristig bereiten wir uns auf die nächsten Schritte nachhaltiger Mobilität vor: autonomes Fahren, neue städtische Vorschriften und noch ökologischere Logistikmodelle in ganz Europa.
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