Emilia GT Veloce: Der Alfa Romeo GT lebt dank Emilia Auto wieder auf
Dieser Restomod holt uns den legendären Klassiker zurück, allerdings modernisiert. So sehr, dass er 510 CV aus dem Biturbo-V6 des Giulia Quadrifoglio beziehen wird.

In den letzten Jahren sehen wir, wie kleinere Marken und Unternehmen die Ikonen, die einst Epoche gemacht haben, in die Moderne zurückholen wollen oder dies bereits tun. Dies nennt man Restomod, und in letzter Zeit haben wir in unserem Magazin einen recht umfangreichen Katalog solcher Fahrzeuge vorgestellt, darunter den E-Legend EL1, den Renault 5 Prototype und den Kimera EVO37.
Unser heutiger Protagonist holt den Alfa Romeo GT Coupé zurück und trägt den Namen Emilia GT Veloce. Dieser Restomod wurde vom deutschen Unternehmen Emilia Auto geschaffen, das die Ästhetik des klassischen Modells originalgetreu bewahrt und es zugleich dynamisch verbessert hat, sodass ein wahres Biest daraus geworden ist.

Treu zu seinen Vorfahren
Das Design des Emilia GT Veloce fällt vor allem durch seine große Breite und seinen sportlichen Charakter auf. Die Front verfügt über modernisierte runde Scheinwerfer, flankiert von zwei horizontalen Gittern, und wie nicht anders zu erwarten, die für die italienische Marke so typische dreieckige Grill. Um seinen sportlichen Charakter zu betonen, wurden außerdem ein Frontspoiler und eine ziemlich erhöhte Motorhaube mit einem Lüftungsgitter zur Motorkühlung verbaut, was ihm wirklich gut steht.
Die Seitenlinie zeigt die muskulösen Dimensionen des Fahrzeugs, mit breiten Radkästen, einer recht klassischen Linie und Felgen, die dem Originalmodell treu bleiben, jedoch größer ausfallen. Die verchromten, runden Außenspiegel sind ein weiteres Detail, das diesem Boliden viel Persönlichkeit verleiht.

Am Heck finden wir zwei recht ungewöhnlich geformte Rückleuchten, einen Entenbürzel, der die Silhouette betont, und einen Diffusor, der die beiden mittig angeordneten Auspuffendrohre umschließt. Ein weiteres cooles Detail ist der mittig im Kofferraumdeckel eingelassene Tankdeckel.
Eleganz, Schlichtheit und Perfektion
Der Innenraum dieses Emilia GT Veloce wahrt die Anmutung des Exterieurs und respektiert das Vorbild des Klassikers. Das sportliche Holzlenkrad in Kombination mit dem Metall-Schaltknauf und das klassische Armaturenbrett, das von mehreren analogen Uhren dominiert wird, ergeben einen Innenraum von hoher Qualität, Eleganz und Charme. Auch die Sportsitze behalten, wie beim Originalmodell, ein klassisches Erscheinungsbild.

Ein modernes italienisches Herz
Unter der Haube dieses Restomods wartet das Sahnehäubchen. Ein 2,9-Liter-Biturbo-V6 – stammend aus dem aktuellen Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio – entwickelt 510 CV Leistung und maximal 600 Nm Drehmoment, verbunden mit einem Achtgang-Automatikgetriebe und Allradantrieb.
Dies ist nicht die einzige technische Neuerung des Fahrzeugs, denn es verfügt außerdem über ein Hochleistungsbremssystem von Brembo, ein Sperrdifferential und eine Sportfahrwerk mit Gewindefedern (Coilover) von KW.

Limitiert und mit einem ziemlich hohen Preis
Das deutsche Unternehmen hat bereits bestätigt, dass nur 22 Exemplare gebaut werden, für die bereits Bestellungen eingegangen sind. Der Preis? Über 400.000 Euro. Damit werden sich nur wenige diesen schönen Luxus leisten können.
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