Präsentation des Pagani Zonda R in Ascari (Málaga) Teil I

Letztes Wochenende erlebte das Team von Highmotor dank der exklusiven Präsentation des beeindruckenden Pagani Zonda R auf der Privatrennstrecke von Ascari in Málaga ein einzigartiges Erlebnis.
Doch bei dieser Präsentation war vielleicht nicht nur die Vorstellung eines Fahrzeugs beeindruckend, von dem nur 10 Exemplare gebaut werden und das zum Preis von 1,4 Millionen Euro pro Stück verkauft wird, sondern auch die Anwesenheit des Schöpfers eines Mythos wie Horacio Pagani, der viele Fragen klärte, nicht nur zu diesem Modell, sondern auch zur Zukunft einer so exklusiven Marke wie Pagani.
Ohne weitere Vorrede kommen wir zum wirklich Interessanten, dem Tag, den wir in Ascari erleben durften. Gleich nach der Ankunft an der Rennstrecke folgte die obligatorische Zugangskontrolle, bei der wir unsere Akkreditierungen einem wirklich freundlichen Herrn vorlegen mussten, der uns nicht lange aufhielt, denn stell dir vor: Wir im Auto und im Hintergrund der Klang eines wirklich ohrenbetäubenden Modells, das eine Strecke von 5,5 km umrundet.

Nach diesem Schritt fuhren wir ohne weiteres Zögern durch das Gelände der Anlage in Richtung Paddock-Parkplatz, wo uns gleich nach der Einfahrt unter anderem ein beeindruckender BMW X6 M Hamann erwartete, begleitet von anderen Fahrzeugen wie einem prächtigen Aston Martin Vanquish.
Nachdem wir unser Fahrzeug geparkt hatten und kaum ausgestiegen waren, trafen wir Horacio Pagani, der gerade einen kleinen Vortrag halten wollte, der sicher niemanden gleichgültig ließ, unter anderem dank Aussagen wie “unser Zonda R ist einfach ein Labor, in dem wir neue Elemente testen, die später im C9 verbaut werden” oder “der Rekord, den unser Zonda R auf dem Nürburgring aufgestellt hat, war unbeabsichtigt, denn wir hatten nur wenig Zeit und suchten ihn gar nicht; der Fahrer selbst merkte nicht, was er erreicht hatte. Beim nächsten Mal werden wir sicher die 6:47 um 10 oder 15 Sekunden unterbieten“. Das muss man sich mal vorstellen.

Wie du siehst, bot der Vortrag viel, zum Beispiel die Information, dass das Unternehmen sowohl den Namen als auch das Serienmodell seines neuen Pagani im März enthüllen wird, und zwar konkret auf dem Genfer Automobilsalon. Zu den bemerkenswertesten Details des Vortrags gehört das Bestreben Paganis, ein Fahrzeug zu bauen, das sich sehr leicht fahren lässt, denn laut Horacio selbst “sind unsere Kunden keine Schumachers“.
Was den Antrieb des künftigen C9 betrifft, ist vom neuen ME158 zu sprechen, einem V12-Motor, der von AMG speziell für dieses Modell entwickelt wurde und sich unter anderem durch eine Leistungssteigerung auszeichnet, die auf über 700 PS angesiedelt sein wird, sowie durch eine Senkung des Verbrauchs und der Emissionen, die diesen V12 auf das Niveau eines herkömmlichen V8 bringen. Das ist wirklich erstaunlich, vor allem für die künftigen Besitzer eines C9.
Laut Horacio Pagani selbst sind übrigens nicht weniger als 4 Prototypen und ein Testfahrzeug auf den Straßen unterwegs, die bereits über 500.000 km zurückgelegt haben. Man rechnet damit, dass sie vor der Präsentation auf dem Genfer Salon sogar 700.000 km erreichen könnten, um dann vor der Zulassung in den Vereinigten Staaten die Marke von einer Million Kilometern zu überschreiten. Was die Zulassung betrifft, will Pagani die in Kalifornien vorgeschriebene Norm übertreffen, die in den USA die härteste und natürlich anspruchsvoller als die Euro-5-Norm ist. Deshalb wird man nur ein Modell verkaufen, das heißt, in Europa und den Vereinigten Staaten wird dasselbe Modell angeboten.

Nach dem Ende des Vortrags war Herr Pagani an der Reihe, Fragen zu beantworten. Eine der unvermeidlichen Fragen betraf die Absichten des Unternehmens bezüglich der Entwicklung und Einführung eines hybriden Antriebssystems in seinen Modellen in der Zukunft. Horacio Pagani antwortete eindeutig: “nein“. Anschließend erklärte er, dass Pagani nicht etwa nicht an solche Systeme glaube, sondern dass man sich derzeit auf Gewichtsreduzierung und effizientere Motoren konzentriere. So wird der neue C9 beispielsweise fast 800 kg weniger wiegen als ein Veyron und einen kombinierten Verbrauch von etwa 12 Litern/100 km erreichen.
Was das Unternehmen insgesamt betrifft, ist hervorzuheben, dass alle von Pagani gebauten Fahrzeuge trotz ihres hohen Preises Kunden finden. Im Jahr 2009 etwa, als die Krise den Sektor praktisch zum Erliegen brachte, steigerte Pagani seine Verkäufe um 45 %, und in diesem Jahr plant man, sie um einen ähnlichen Prozentsatz zu erhöhen. Als Kuriosität ist die Bemerkung erwähnenswert, dass es Kunden gibt, die 2 oder sogar bis zu 4 Modelle der Marke in ihrer Garage stehen haben.
Nachdem die Fragen und Kommentare beendet waren, machten wir uns auf den Weg zur Rennstrecke, wo eine beträchtliche Anzahl von Fahrzeugen auf uns wartete, darunter jenes, das uns in Bewegung versetzte: der Pagani Zonda R. Du wirst allerdings bis morgen warten müssen, um alle Eindrücke zu erfahren, die dieses Modell nicht dem Fahrer, sondern dem Beifahrer vermittelt.

Link | Teil II
Fotos | SM Jiménez
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Me cuesta creer que este gran blog de autos casi nunca tenga comentarios, siendo que la competencia (m……ll, y mo……..on) tienen comentarios por casi cualquier noticia, creo que es un blog que tiene muy buenas pruebas (sobre todo la de hoy), como tambien noticias frescas y videos que solo aqui publican ( al menos en español)
Felicidades!!!
muchas gracias por tu comentario, la verdad comentarios así nos ayudan a trabajar cada más duro y con más ilusión si cabe.
Sobre los comentarios, la verdad supongo que irán apareciendo poco a poco, todo es lanzarse y ser el primero que comenta a veces es algo que se evita…
Por cierto, no te pierdas la parte 2 de mañana con video on-board y todo!!!
Wow JL, que gustito el que te diste con ese Pagani 😉
buff.. stoy deseando ver la 2º parte de la prueba maiormente el video on board jejje
la verdad es que fue una pasada… inexplicable lo he intentado pero es que no se puede explicar todas las sensaciones…
desde la llegada y ver surcar el circuito a este bicho, conocer a Horacio Pagani en persona, por cierto un señor muy majo y educado y luego poder montarte en el Zonda R… eso no tiene precio la verdad.
Por cierto, como dato curioso, decir que al principio, ya que yo subí el 5 o el 6, me parecía curioso que gente “experimentada” en esto de los superdeportivos tuvieran que ayudarlos a bajar a todos. Luego me di cuenta que no era porque el coche fuera muy bajito, sino por el temblor de piernas que te entraba a la hora de bajar… jejejejejejeje
Jajajaja…, imagino que nadie quería bajarse de semejante coche o, ¿sería otra cosa? xD
Muy bueno, Juan Luis. Y nada más que decir que soy otro que espera con ansias la segunda parte.
Un saludo