Tiguan Volkswagen Fotos Tests SUV
Volkswagen Tiguan 2.0 TDI 140 CV DSG 4M, Test (Außendesign, Innenraum und Verarbeitung)
Zweiter Teil des Tests des Volkswagen Tiguan 2.0 TDI mit 140 CV, Allradantrieb und Automatikgetriebe DSG. In diesem zweiten Teil behandeln wir das Außendesign, das Innendesign, den Platz, den Kofferraum und die Qualität der Verarbeitung.

Nun kommen wir zur zweiten Stufe, also dem zweiten Teil des Volkswagen Tiguan, den wir für euch testen. Ein Test, der nicht isoliert steht, denn nach dem Tiguan folgt der Test des neuen Mazda CX-5, beide mit Dieselmotor und Automatikgetriebe.
Zurück zu unserem aktuellen Protagonisten: Wie wir gestern bereits angekündigt haben, ist der Tiguan ein etabliertes Modell auf dem Markt, was aber keineswegs bedeutet, dass er veraltet ist. Vor weniger als einem Jahr erhielt der Tiguan das Restyling aus dem Jahr 2012, und dieses Testfahrzeug gehört zu den ersten mit dem neuen Look.
Außendesign

Die Änderungen konzentrieren sich vor allem auf die Außenseite des Autos, mit kleinen Anpassungen an der Front, Kühlergrill und neuen Scheinwerfern, die nun optional mit LED-Technik für das Tagfahrlicht erhältlich sind.
Ich weise darauf hin, dass sie optional sind, denn serienmäßig sind die Tagfahrlichter Glühbirnen und nicht die LED-Variante, die sich mit Modellen wie dem Touareg teilt.
Das Restyling hat außerdem neue Farbtöne in die Palette des bekanntesten SUV auf dem deutschen Markt aufgenommen, einem seiner stärksten Märkte. Am Heck sind die Leuchten mit LED-Technik ausgestattet, mit wenigen Änderungen bei einem Modell mit traditionellem Design ohne große Linien oder futuristische Gestaltung; gerade diese Designs altern mit der Zeit aber am besten.
Einer der Schwachpunkte am Heck ist die kleine Rückfahrleuchte. Es ist ein Detail von geringerer Bedeutung, sollte aber größere Abmessungen haben.
Innendesign, Platzangebot und Verarbeitung

Wenn wir in einen Tiguan einsteigen, kommt uns der Fahrerplatz bekannt vor, er ist derselbe wie beim Golf Plus, allerdings mit einer etwas höheren Sitzposition. Das Design ist schlicht und typisch Volkswagen, mit dem Notwendigsten und allem praktisch angeordnet.
Die Qualität ist ordentlich, aber nicht herausragend, vor allem wenn man bedenkt, dass im oberen Bereich weich anfühlende Kunststoffe verbaut sind, im unteren Bereich aber bereits harte Kunststoffe auftauchen; der Golf hat insgesamt eine bessere Innenverarbeitung. Immerhin sind die Handschuhfächer innen alle gepolstert oder haben einen Gummiboden, was man auch beim Golf findet.
Die vorderen Sitze sind bequem, die leicht erhöhte Sitzposition bietet eine gute Sicht und ausreichend Platz, um auf den vorderen Plätzen komfortabel zu reisen. Allerdings ist der Raum vorne im Vergleich zu anderen SUV kleiner, und das Gefühl gleicht eher dem Reisen in einem Kompaktwagen als in einem SUV.

Auf den Rücksitzen reisen zwei Erwachsene bequem, drei sitzen eher beengt. Es gibt einige praktische Elemente, etwa die Verstellbarkeit der Rückenlehnen der hinteren Sitze und die individuelle Verschiebbarkeit (in zwei Teilen).
Diese Vielseitigkeit ist sehr praktisch, denn je nach Bedarf können wir im Kofferraum oder auf den hinteren Plätzen Platz gewinnen. Eine große Person hat im Tiguan, sowohl vorne als auch hinten, keine Probleme; bis zu 1,90 Meter Körpergröße können bequem mitfahren.
Ablagen und Kofferraum

Dass der Innenraum vom Golf Plus abgeleitet ist, merkt man bei den Ablagen, denn es gibt zahlreiche praktische Lösungen zum Verstauen unserer Sachen. Es gibt Fächer in der Mittelkonsole, im Mitteltunnel und im Fach, das als Armlehne dient.
Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen von 470 Litern; bei nach hinten geschobenen Sitzen entsteht der größtmögliche Raum für die Füße. Die Formen sind regelmäßig und bieten noch eine gute Ladekapazität, im Rahmen des Üblichen im Segment der Crossover.
Im dritten Teil werden wir die Ausstattung des Tiguan, die Preise und unsere allgemeine Bewertung des Modells analysieren.

Fotos | Diego G. Moreira
Technische Daten dieses Autos
Deja un comentario


Peugeot E-208 GTi: ein Spielzeug mit Akku, das den Geist der Sportwagen der Achtzigerjahre wiederbelebt
Neuer Lexus ES: Luxus wächst und wird elektrisch
Erster Kontakt mit dem Dacia Sandero Hybrid 155: Leistung und Effizienz ab 19.890 Euro