BYD tritt offiziell in den Markt der japanischen Kei-Cars mit dem Racco ein

Javier Cantagalli     31 October 2025     3 min.
BYD tritt offiziell in den Markt der japanischen Kei-Cars mit dem Racco ein

Mit dem Racco strebt BYD an, sich im japanischen Markt im Segment der Kei-Cars einen Platz zu sichern, das seit Jahrzehnten von lokalen Marken dominiert wird.

BYD hat soeben einen wichtigen Schritt in seiner globalen Expansionsstrategie getan, mit der offiziellen Vorstellung seines ersten Kei-Cars auf der Japan Mobility Show 2025. Der Racco – so heißt das neue Modell laut dem chinesischen Hersteller – zeichnet sich neben seinen für diese Fahrzeugklasse typisch geringen Abmessungen vor allem dadurch aus, dass er speziell für den japanischen Markt entwickelt wurde.

Der chinesische Hersteller plant, zumindest vorerst, nicht, dieses neue Fahrzeug außerhalb Japans in einem anderen Land zu verkaufen. Damit macht er mit diesem exklusiven Projekt sehr deutlich, dass BYD ein großes Interesse daran hat, auch im Markt der japanischen Kei-Cars Fuß zu fassen.

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Der Racco gehört zur Kategorie der Super-Hochdach-Kombis mit einer Karosserie, die etwas höher ist als bei den meisten derzeit in Japan erhältlichen Kei-Cars. BYD will damit den verfügbaren Innenraum und den bequemen Einstieg maximieren. Wie jeder andere Kei-Car überzeugt er jedoch vor allem durch wirklich kompakte Abmessungen: mit nur 3,4 Metern Länge, 1,48 Metern Breite und 1,8 Metern Höhe. Der chinesische Hersteller hat sich bei diesem Modell außerdem für Schiebetüren entschieden, um den Einstieg auf engem Raum zu erleichtern.

BYD versichert, dass die Bezeichnung Racco für seinen ersten für den japanischen Markt bestimmten Kei-Car nicht zufällig gewählt wurde, denn dieser Name bezeichnet auf Japanisch den Seeotter. Der Hersteller hat damit die Tradition fortgeführt, für die Ocean-Serie Namen von Tieren aus dem Meer zu wählen.

Eine großartige Designleistung des chinesischen Herstellers

Was das äußere Erscheinungsbild des Racco betrifft, so kombiniert dieses Modell, wie auf den Bildern zu sehen ist, kubische Formen mit abgerundeten Details, die Freundlichkeit vermitteln – bei den Scheinwerfern, der Ladeklappe, den Türgriffen, den Außenspiegeln und auch bei den Heckleuchten. Die Front ist nahezu geschlossen, mit nur zwei oberen und unteren Schlitzen zur Optimierung der Aerodynamik, und bemerkenswert ist das Fehlen des für diese Fahrzeugart üblichen zentralen Kühlergrills, was deutlich macht, dass es sich um ein rein elektrisches Modell handelt.

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Die Seiten sind dagegen mit Leichtmetallrädern mit vier Speichen ausgestattet, während sich am Heck die Leuchteinheiten, wie bei vielen chinesischen Modellen üblich, von einer Seite zur anderen erstrecken. Auch ein BYD-Logo fehlt nicht, das perfekt beleuchtet ist und dem Fahrzeug ein modernes Aussehen verleiht.

Bei der Präsentation auf der Japan Mobility Show 2025 hob BYD hervor, dass der Racco das erste Modell der Marke ist, das vollständig für einen ausländischen Markt entwickelt wurde, wofür mehr als hundert Prototypen gebaut werden mussten, mit denen alle Arten von Tests durchgeführt wurden, bis die endgültige Serienversion feststand.

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Wichtige technische Daten und Verfügbarkeit

Wie man es von einem Elektromodell von BYD erwarten darf, verfügt der Racco über einen Blade-Batteriepack mit LFP-Zellen, der in zwei verschiedenen Kapazitäten erhältlich ist, mit bis zu 20 kWh im besten Fall. Damit kann er bis zu 180 km nach dem WLTP-Testzyklus zurücklegen. Beim Laden unterstützt dieses Modell eine maximale Ladeleistung von 100 kW, was angesichts der geringen Kapazität des Batteriepacks wirklich schnelles Laden ermöglicht. Außerdem ist ein wichtiges Detail zu nennen: die Integration einer Wärmepumpe zur Verbesserung der Effizienz.

Der BYD Racco kommt, sofern alles nach Plan verläuft, im kommenden Sommer auf den japanischen Markt. Die Produktion erfolgt in China, was bei einem Kei-Car völlig ungewöhnlich ist.

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