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Autos mit Geschichte: Der Opel Vectra wird 25 Jahre alt

Alles am Opel Vectra war neu, als er im Herbst 1988 auf die Straße kam, genau vor 25 Jahren: der Name, die Form und die Technik, die er enthielt. Das neue Modell von Opel hatte eine schwierige Aufgabe, den erfolgreichen Ascona abzulösen, der 1970 eingeführt wurde und sich über drei Generationen weiterentwickelte.
Der Name Vectra und sein aerodynamisches Design waren vom progressiven Erscheinungsbild des Omega inspiriert. Erhältlich als Limousine und Fünftürer, führte der Vectra neue Technologien in die Serienproduktion ein: Er war das erste Modell von Opel, das mit Allradantrieb bestellt werden konnte. Ende Sommer 1995 hatte der Vectra bereits mehr als 20 nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen, bildete die technische Grundlage für das Sportcoupé Calibra und erreichte in seiner besten Zeit einen Marktanteil von 20 %. Mit 2,5 Millionen verkauften Exemplaren in ganz Europa war der Vectra bis dahin das erfolgreichste Mittelklassemodell in der Geschichte von Opel.

Opel investierte mehr als fünf Millionen Stunden in die Entwicklung des Vectra, davon 20.000 Stunden allein für die Optimierung der Aerodynamik der neuen Karosserie. Mit einem cw-Wert von 0,29 gehörte der Vectra zu den aerodynamischsten Fahrzeugen seiner Klasse. Mit optionalem Viergang-Automatikgetriebe und drei kürzlich entwickelten Fahrmodi (Economy, Sport und Winter) war der Vectra das erste Serienfahrzeug von Opel mit ab Werk verfügbarem Allradantrieb, optional bei den Modellen mit 1,8- und 2-Liter-Motor.
Das Spitzenmodell der Baureihe war bis dahin der Vectra 2000 16V 4×4 als Viertürer mit einem 2,0-Liter-Vierzylindermotor mit 150 PS, Vierventiltechnik, zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC), Allradantrieb, elektronisch geregeltem ABS, einer unabhängigen Hinterradaufhängung mit Halbschräglenkerachse aus dem Omega sowie Scheibenbremsen an allen vier Rädern und einer Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h.
1993 erschienen innerhalb von nur sechs Monaten zwei völlig neue, innovative und sehr unterschiedlich gestaltete Modelle. Im Frühjahr 1993 wurde der luxuriöse Vectra V6 vorgestellt, das erste Modell von Opel in dieser Klasse mit einem Sechszylindermotor. Auch der Antrieb des V6 war für die Marke neu: Der 2,5-Liter-ECOTEC-Motor mit 170 PS und 24 Ventilen war der erste Opel-Motor mit V-förmiger Zylineranordnung. Der Vectra GT 16V mit 150 PS löste den Vectra 2000 als Speerspitze der Sportlinie ab.

Im Herbst 1993 wuchs die Vectra-Familie erneut mit dem Vectra Turbo. Er verfügte über die Antriebstechnik der Spitzenmodelle des Calibra und kombinierte Allradantrieb mit einem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe und einem aufgeladenen 2,0-Liter-Vierzylindermotor mit 204 PS. Der Turbo war das einzige Mitglied der ersten Vectra-Generation, das eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h erreichte.
Das letzte Update kündigte bereits die Zukunft an. Im Frühjahr 1994 wurde der Vectra CDX mit dem neu entwickelten 2,0-Liter-16V-Vierzylindermotor mit 136 PS vorgestellt, der auch im Nachfolgemodell Vectra B eingesetzt wurde. In seinem siebten Produktionsjahr war der Vectra A die Nummer zwei in den europäischen Zulassungsstatistiken. Als er 1996 ersetzt wurde, hatten sich rund 2,5 Millionen Exemplare verkauft, womit er zu dieser Zeit das erfolgreichste Auto seiner Klasse war.
Quelle | Opel
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