Mini Cooper 1.5T 136 CV, Test (Motor, Leistung, Fahrverhalten und Verbrauch)

Diego G. Moreira     15 January 2015     4 min.
Mini Cooper 1.5T 136 CV, Test (Motor, Leistung, Fahrverhalten und Verbrauch)

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Der Mini wurde komplett überarbeitet, und in dieser dritten Generation gibt es viele Neuheiten (beim Design sind die Änderungen geringer), aber in allen anderen Aspekten handelt es sich um ein völlig neues Auto, das eine Prämisse beibehält: den Fahrspaß.

Die erste Neuheit betrifft die neuen Motoren, alle mit drei Zylindern, außer den Varianten Cooper S und Cooper SD. Der Mini One und Cooper verfügt nun über einen 1.5-Liter-Turbo-Dreizylinder mit 102 bzw. 136 CV, und wir haben speziell den Mini Cooper Benziner mit 136 CV getestet. Kann ein Dreizylinder am Steuer Spaß machen und sportlich sein? Reicht der Mini Cooper für alle, die Fahrgefühl suchen? All dies beantworten wir im Verlauf des Tests.

Motor und Leistung

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Bisher nutzten der Mini One und Cooper einen 1.6-Liter-Benzinmotor von PSA, der weder bei der Leistung noch beim Verbrauch besonders herausstach. Doch die Dinge haben sich geändert, und der neue Mini Cooper bekommt einen 1.5-Liter-Turbo-Benzinmotor mit drei Zylindern, der 136 CV leistet.

Das Erste, was wir am Steuer bemerken, sobald wir losfahren, ist die Nervosität des Antriebs. Er hat nicht die gleiche Laufruhe wie ein Vierzylinder, doch der Klang ist gut, und er wurde so abgestimmt, dass er nicht wie ein Dreizylinder klingt (besonders im aktiven Sport-Modus, wenn er gelegentlich ein Brüllen von sich gibt, das uns zum Lächeln bringt).

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Allerdings ist es ein leistungsorientierter Antrieb, und man spürt den Turbo deutlich, sodass man die 136 CV, die im Datenblatt stehen, richtig genießen kann. Ab 1.500 Umdrehungen merkt man bereits, wie der Turbo anspricht und das Auto zu ziehen beginnt, die volle Kraft spürt man jedoch ab 2.500 Umdrehungen, mit einer kräftigen und progressiven Beschleunigung beim Durchdrücken.

Die Kombination aus Motor und dem manuellen Sechsganggetriebe ist perfekt, um das Auto voll auszureizen. Der Schalthebel fühlt sich angenehm an, mit kurzem Weg, und ein System synchronisiert die Motordrehzahl je nach Gang, sodass beim Herunterschalten der typische Ruck vermieden wird, auch wenn es sich in der Praxis seltsam anfühlt, da man den Eindruck hat, dass nicht wirklich heruntergeschaltet wird. Schalten wir jedoch schneller, greift dieses System nicht, und die typischen Rucke beim Herunterschalten sind deutlich spürbar.

Fahrverhalten: ein Kart, im Guten wie im Schlechten

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Sportfans kommen beim neuen Mini voll auf ihre Kosten, besonders mit der Option des Sportfahrwerks. Unser Testwagen hatte die MINI Driving Modes (mit denen man zwischen mehreren Fahrmodi wählen kann) und dazu das adaptive Fahrwerk (dessen Härte sich je nach gewähltem Fahrmodus ändert).

Egal ob du den Green-Modus (Eco), den Mid-Modus (Mittel) oder den Sport-Modus wählst, in jedem davon ist das Fahrwerk recht straff und wenig nachsichtig gegenüber Unebenheiten auf der Fahrbahn. Im Sport-Modus allerdings spürt man das Auto deutlich, es wird buchstäblich zum Kart und zieht die Kurven präzise und stets mit beneidenswerter Stabilität.

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Tatsächlich ist der Mini Cooper mit dieser Kombination aus Motor und Fahrwerk ein sehr spaßiges Auto, mit dem man jede Straße und jede Kurve genießen kann. Er wiegt wenig (1160 kg), ist sehr agil, und die präzise Lenkung (typisch für BMW) sorgt dafür, dass man das Auto stets unter Kontrolle hat und Freude daran hat.

Wie verhält er sich in der Stadt? Ehrlich gesagt, wenn du einen Mini für den Stadtverkehr kaufen möchtest, dann besser ohne adaptives Fahrwerk, denn sonst verliert er viel Komfort, auch auf der Landstraße, durch die übermäßige Härte. Trotzdem ist er dank seiner Abmessungen ideal für die Stadt.

Verbrauch

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Der neue Mini Cooper hat in diesem Bereich stark zugelegt und dabei auch an Leistung gewonnen, denn die Vorgängergeneration war weder besonders sparsam noch besonders leistungsstark. Konkret verbraucht er nun 6 Liter auf 100 km auf der Autobahn (auf unserer üblichen Strecke), ein Wert, der auf der Landstraße auf 5,5 Liter sinken kann.

In der Stadt liegt der Verbrauch bei etwa 8 Litern auf 100 km. Alles in allem gute Werte für diesen Antrieb, die ihn zu einer echten Alternative zum teureren Diesel machen (ca. 2000 Euro Mehrkosten).

Im dritten Teil des Tests analysieren wir das Außendesign (was sich am Mini verändert hat) und den Innenraum, der ebenfalls Neuheiten bietet, sowie Platzangebot und Kofferraum.

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Fotos | Testteam

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