Eclipse Cross Mitsubishi Elektroautos Tests SUV
Meinung und Test Mitsubishi Eclipse Cross: fünf Stärken eines Elektrofahrzeugs mit Reichweite von bis zu 600 km

Wir haben uns ans Steuer des Mitsubishi Eclipse Cross 2026 gesetzt, eines Modells, das völlig überarbeitet wurde und mit seinen Vorgängern kaum noch etwas gemeinsam hat. Dieser neue Elektro-SUV von Mitsubishi hat eine interessante Herkunft, denn er teilt sich die Basis mit dem elektrischen Renault Scenic, auch wenn der japanische Hersteller ihm eine eigene Neugestaltung und Persönlichkeit verliehen hat.
Der neue Eclipse Cross wird in Frankreich in Zusammenarbeit mit Renault gebaut, positioniert sich aber als interessante Alternative im Segment der familienfreundlichen Elektro-SUV. Er punktet mit seiner Reichweite, seinem Platzangebot im Innenraum und einem Design, das – zumindest vorne – auffälliger wirkt als das des französischen Modells.
Um diesen neuen elektrischen Mitsubishi Eclipse Cross besser kennenzulernen, analysieren wir seine wichtigsten Merkmale im Detail in fünf zentralen Punkten.
1. Französisches Design, neu interpretiert von Mitsubishi

Wie bereits zu Beginn dieses Tests erwähnt, stammt die Grundarchitektur des Mitsubishi Eclipse Cross 2026 vom elektrischen Renault Scenic, einem Modell, das dank seines großen Radstands einen großzügigen Innenraum bieten soll.
Mitsubishi wollte ihn jedoch deutlich abgrenzen und hat vorne seine neue Designsprache sowie das aktualisierte Markenlogo integriert. Das Ergebnis ist ein sportlicheres und auffälligeres Erscheinungsbild, besonders im vorderen Bereich.
Die Türgriffe sind in die Karosserie integriert und fahren beim Entriegeln des Fahrzeugs automatisch aus, eine Lösung, die bei modernen Elektroautos immer üblicher wird. Auffällig sind außerdem die großen Radhäuser, in die 19- oder 20-Zoll-Felgen passen. Wer die Effizienz maximieren möchte, sollte die kleineren wählen.
Am Heck fällt der schwarze Streifen auf, der sich über die gesamte Heckklappe zieht, ein gestalterisches Element, das dem Fahrzeug optisch mehr Breite verleiht. Die Heckklappe ist serienmäßig elektrisch, und das Ladevolumen erreicht beachtliche 545 Liter, womit es zu den besten im Segment gehört.
2. Ein geräumiger, komfortabler und gut durchdachter Innenraum

Einer der Stärken des Mitsubishi Eclipse Cross Elektro ist sein Innenraum. Im Vergleich zu anderen Elektro-SUV auf dem Markt überzeugt dieses Modell durch eine sehr ausgewogene Kombination aus Platzangebot, Reichweite und hochwertiger Verarbeitung.
Der Fahrerbereich wird von einem Multimediasystem mit zum Fahrer ausgerichtetem Display beherrscht, dessen Bedienoberfläche einfach und leicht verständlich ist. Außerdem bieten die Mittelkonsole und die Türen zahlreiche Ablagen, was im Familienalltag besonders praktisch ist.
Die Rücksitze sind ein weiterer Pluspunkt des Fahrzeugs. Dank des Radstands genießen die Passagiere viel Beinfreiheit und hohen Komfort auch auf langen Fahrten.

Zusätzlich verfügen die Passagiere im Fond über eigene Luftausströmer und mehrere USB-C-Anschlüsse zum Laden elektronischer Geräte – ein Detail, das in heutigen Autos immer unverzichtbarer wird.
3. 218 CV für komfortables und effizientes Fahren

Das Antriebssystem des Mitsubishi Eclipse Cross 2026 besteht aus einem Elektromotor, der 218 CV Leistung entwickelt und die gesamte Energie an die Vorderachse überträgt.
Diese Zahl zielt nicht auf ein besonders sportliches Fahrverhalten ab, bietet aber eine mehr als ausreichende Reaktion für den Alltag und ermöglicht es, dieses Elektro-SUV auch mit Beladung oder Passagieren mühelos zu bewegen.
Der Fahrer kann zwischen verschiedenen Fahrmodi wählen: Eco, Sport, Perso und Comfort. Jeder von ihnen verändert das Ansprechverhalten des Gaspedals und das allgemeine Fahrverhalten des Fahrzeugs.
Im Eco-Modus wird das Drehmoment und die Höchstgeschwindigkeit auf 115 km/h begrenzt, um den Verbrauch zu senken, wobei dieses Limit durch Durchtreten des Gaspedals überschritten werden kann. Im Sport-Modus hingegen reagiert das Fahrzeug unmittelbarer und dynamischer.
Während unseres Tests fiel vor allem der hohe Fahrkomfort und das souveräne Fahrgefühl bei hohen Geschwindigkeiten auf, was ihn zu einem besonders angenehmen Auto für lange Reisen macht.
4. Bis zu 600 km Reichweite mit einer 87-kWh-Batterie

Einer der wichtigsten Aspekte des Mitsubishi Eclipse Cross Elektro ist seine Reichweite. Derzeit ist er mit einer Batterie von 87 kWh brutto erhältlich, die laut WLTP-Zyklus eine Reichweite von bis zu 600 km ermöglicht.
Später wird die Modellpalette um eine günstigere Version mit einer 60-kWh-Batterie erweitert.
Unter realen Fahrbedingungen haben wir während unseres Tests auf der Landstraße zwischen 500 und 520 km Reichweite erreicht, bei einem Verbrauch von etwa 15,5 kWh/100 km bei effizienter Fahrweise.
Im Alltag liegt der durchschnittliche Verbrauch bei etwa 17 kWh/100 km, was mit einer vollen Ladung rund 480 km ermöglicht. Auf der Autobahn kann der Verbrauch bis auf 19 kWh/100 km steigen, wodurch sich die Reichweite auf etwa 400 km verringert.
Beim Laden unterstützt der Eclipse Cross eine maximale Schnellladeleistung von 150 kW mit Gleichstrom, was es ermöglicht, die Batterie in knapp 35 Minuten von 10 % auf 80 % zu laden.
Für das häusliche Laden mit Wechselstrom unterstützt das Bordladegerät bis zu 11 kW. Obwohl offiziell eine Kompatibilität mit 22 kW angegeben wird, ist diese konkrete Version mit einem 11-kW-Lader ausgestattet, sodass eine vollständige Ladung etwa 9 Stunden benötigt.
5. Mitsubishi Eclipse Cross EV 2026 ab 34.960 Euro

Der neue Mitsubishi Eclipse Cross setzt im Segment der Elektro-SUV auf ein sehr rationales Konzept. Neben seinem modernen Design und seiner Familienorientierung überzeugt er vor allem durch eine sehr umfangreiche Ausstattung, ohne den Kauf durch zu viele Versionen oder optionale Pakete zu verkomplizieren.
Auf dem spanischen Markt ist der Eclipse Cross EV nur in zwei Ausstattungslinien erhältlich: Kaiteki und Kaiteki+. Bereits die Version Kaiteki bietet eine sehr umfangreiche Ausstattung mit großem Multimediadisplay, digitalem Kombiinstrument, Zweizonen-Klimaautomatik, schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, elektrischer Heckklappe, beheizbaren Sitzen und einem umfangreichen Paket an Fahrassistenzsystemen. Außerdem verfügt der SUV über mehrere physische Bedienelemente für wichtige Funktionen, was heute immer seltener vorkommt und im Alltag sehr praktisch ist.
Über dem Kaiteki steht die Ausstattungslinie Kaiteki+, die einen technologischeren und anspruchsvolleren Ansatz verfolgt, mit Elementen wie Panoramadach, hochwertigeren Innenraummaterialien, speziellen optischen Details und umfangreicherer Ausstattung. Der Unterschied zwischen beiden Linien soll nicht zwischen einer „Basis“- und einer „Luxus“-Version liegen, sondern zwei klare und einfache Alternativen für unterschiedliche Kundenprofile bieten, wobei beide ein sehr wettbewerbsfähiges Verhältnis von Preis, Technologie und Ausstattung aufweisen.
Auch das serienmäßige Soundsystem hinterlässt einen guten Eindruck. Es beansprucht keine Premium-Erfahrung, erfüllt aber im Alltag seinen Zweck mit einer ausgewogenen Klangqualität sowohl beim Radio als auch bei der Wiedergabe über Bluetooth oder Streaming-Plattformen. Zudem trägt die gute Geräuschdämmung des Innenraums, die durch den elektrischen Antrieb begünstigt wird, dazu bei, dass man auch auf der Autobahn ein angenehmes Hörerlebnis hat.
Eines der praktischsten Details des Eclipse Cross EV betrifft die Steuerung der elektronischen Assistenzsysteme. Mitsubishi ermöglicht es, bestimmte Assistenten über einen direkten physischen Knopf zu deaktivieren, sodass man nicht ständig durch Untermenüs im Mitteldisplay navigieren muss. Das mag nebensächlich erscheinen, ist im Alltag aber eine weitaus bequemere und intuitivere Lösung als bei vielen Konkurrenten.
Fotos | Testteam
Technische Daten dieses Autos
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