Die besten SUV-Coupés, ohne ein Vermögen auszugeben
Man muss nicht mehr in das Segment der großen oder luxuriösen SUV gehen, um eine Karosserie mit Coupé-Optik zu genießen: Hier stellen wir dir fünf Optionen für knappe Budgets vor.

Immer mehr SUV kommen mit zwei Karosserievarianten auf den Markt, eine davon im Coupé-Stil. Du kennst das: eine Silhouette mit abfallendem Dach, einer steiler geneigten Heckscheibe und in einigen Fällen sogar Türen mit rahmenlosen Fensterscheiben. Das erweitert die Auswahlmöglichkeiten erheblich, ohne dass man so viel investieren muss wie bei den begehrtesten SUV dieser Art aus dem oberen Segment, etwa dem Audi Q8, Mercedes GLC Coupé, BMW X6 usw.
Wenn man in Größe und Budget einige Stufen nach unten geht, gibt es bereits einige Optionen, wie die fünf, die wir ausgewählt haben, mit Preisen ab knapp unter 26.000 Euro, die der neue Renault Arkana kostet, bis zu den 40.000 Euro, die der günstigste Audi Q3 Sportback kostet. Außerdem haben alle eine gemeinsame Eigenschaft: Dank ihrer SUV-Karosserie müssen sie trotz Coupé-Linie bei der Alltagstauglichkeit keine Abstriche machen, was Platz im Fond oder Kofferraumvolumen angeht.
Renault Arkana: ab 25.745 Euro und mit ECO-Plakette
Renault hat mit dem neuen Arkana voll ins Schwarze getroffen, ein SUV-Coupé von knapp 4,6 Metern Länge mit ansprechendem Design und einem „Kampfpreis“: ab knapp unter 26.000 Euro mit der aktuellen Aktion, ein Preis, der sich mit dem zusätzlichen Rabatt bei Finanzierung des Kaufs noch senken lässt.

Der günstigste Arkana hat einen TCe-Benziner mit leichter Hybridisierung, der 140 CV leistet, und trägt die ECO-Plakette. Die zweite Option ist der Arkana E-TECH, mit konventionellem, nicht aufladbarem Hybridantrieb, der 143 CV leistet und ab 27.075 Euro erhältlich ist. Beide Motoren lassen sich mit den Ausstattungen Intens, ZEN oder R.S. Line kombinieren. Demnächst wird eine etwas stärkere dritte Motorisierung, der 160-CV-TCe, die Modellpalette ergänzen.

Man kann den Arkana als Coupé-Version des Renault Kadjar betrachten, der im nächsten Jahr komplett überarbeitet wird. Bei gleichem Motor und gleicher Ausstattung kostet ein Arkana etwa 1.100 Euro mehr, verliert hinten einige Zentimeter Höhe, ohne dass die Wohnlichkeit leidet, und bietet einen Kofferraum mit rund 510 Litern Fassungsvermögen (beim E-TECH-Hybrid sind es 480 Liter), was nicht schlecht ist. Hier kannst du den Erstkontakt mit dem Renault Arkana nachlesen.
DFSK F5: ein SUV, das ins Auge sticht, ab 28.995 Euro
Vor der Markteinführung des Renault Arkana hatte es der DFSK F5 vielleicht etwas leichter, denn es gab praktisch keine Alternativen unter den SUV-Coupés dieser Größe für weniger als 30.000 Euro. Inzwischen hat sich die Lage etwas verändert. Doch der DFSK F5 hat nach wie vor Argumente, die Käufer anziehen, denen Optik und eine sehr reichhaltige Ausstattung wichtiger sind als andere Eigenschaften wie die Fahrdynamik.

Der Innenraum bietet eine ordentliche Qualität und eine äußerst umfangreiche Serienausstattung in der einzigen erhältlichen Variante, die Classic heißt. Sie umfasst unter anderem Sitze mit Kunstleder (elektrisch verstellbar und beheizt auf den Vordersitzen) oder ein Panoramadach. Schwächen zeigt er bei heute wichtigen Details wie der fehlenden Kompatibilität mit Apple CarPlay oder Android Auto sowie bei vielen Fahrassistenzsystemen, die selbst in niedrigeren Segmenten bereits üblich sind. Er punktet beim Platz im Fond, aber beim Kofferraumvolumen mit 380 Litern bleibt er hinter seinen wichtigsten Konkurrenten zurück. Dabei muss man bedenken, dass es sich um ein Auto mit 4,7 Metern Länge handelt.

Der einzige verfügbare Motor ist ein 1.5 Turbo-Benziner mit 4 Zylindern und 137 CV, kombiniert mit einem CVT-Automatikgetriebe. Die Kombination ist nicht gerade ein Beispiel für Leistung: Das träge Getriebe beeinträchtigt Verbrauch und Fahrspaß. Deshalb ist es besser, die angebotene Umrüstung auf Autogas zu wählen, die rund 1.800 Euro extra kostet, sich aber schnell amortisiert. Das dynamische Verhalten ist gut, mit auf Komfort ausgelegten Fahrwerken. Hier kannst du den Test des DFSK F5 nachlesen.
CUPRA Formentor: ab 28.995 Euro, mit sehr sportlichem Fahrgefühl
Vielleicht ist seine Linie nicht die coupéhafteste unter den SUV mit diesem Karosseriestil. Aber der CUPRA Formentor ist eindeutig kein gewöhnliches SUV. Das bestätigt sich beim Fahren durch das sportliche Gefühl am Lenkrad. Außerdem umfasst das Angebot Benziner, Diesel, zwei Plug-in-Hybridversionen und den starken CUPRA Formentor VZ5 mit 310 CV und einem Preis nahe 45.000 Euro.

So viel muss man nicht ausgeben. Die Einstiegsversion mit dem 1.5 TSI-Benziner mit 150 CV bietet mehr als ausreichende Leistung, ein angenehmes Fahrgefühl und einen moderaten Verbrauch bei umsichtiger Fahrweise; schade nur, dass sie nicht von den Vorteilen der ECO-Plakette profitieren kann. Für weniger als 32.000 Euro bekommst du ihn auch mit dem empfehlenswerten 7-Gang-DSG-Getriebe. Der 150-CV-TDI kostet ab knapp unter 33.000 Euro.

Auch wenn es nicht übermäßig breit ist, eignen sich die Plätze im Fond gut für zwei Erwachsene, und das Kofferraumvolumen erreicht in dieser Version nutzbare 450 Liter. Der Fahrer sitzt höher als in einem Kompaktwagen wie einem Leon, aber etwas tiefer als in anderen „klassischen“ SUV. Hier kannst du den Test des Cupra Formentor 1.5 TSI nachlesen.
Mitsubishi Eclipse Cross: ab 35.500 Euro, nur als Plug-in-Hybrid
Die neue Generation des Eclipse Cross behält ihre SUV-Coupé-Silhouette bei, wandelt sich außen wie innen aber radikal und bietet als einzige Motorisierung ein Plug-in-Hybridsystem, ähnlich dem des Outlander PHEV.

Der Einstiegspreis mag daher hoch erscheinen, ist im Vergleich zu anderen ähnlichen Plug-in-Hybrid-Optionen aber nicht übertrieben; tatsächlich wird er damit zu einem der günstigsten PHEV-SUV. Der Eclipse Cross gibt eine Systemleistung von 188 CV an und kann bis zu 45 km rein elektrisch fahren. Er trägt die CERO-Plakette der DGT.

Mit 4,54 Metern Länge hat er einen Kofferraum mit 400 Litern Fassungsvermögen. Das ist mehr als beispielsweise bei den PHEV-Versionen des CUPRA Formentor, die auf 345 Liter kommen. Trotz kompakter Abmessungen ist der Innenraum gut ausgenutzt, mit hochwertiger Verarbeitung und vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten. Die Basisversion Motion hat bereits alles Notwendige, darüber stehen die Kaiteki und Kaiteki+, die den Preis bis auf 41.500 Euro treiben können.
Audi Q3 Sportback: Premium-SUV-Coupé ab 40.330 Euro
Mit dem Höchstbudget von etwa 40.000 Euro ist auch der Zugang zu einem Premium-SUV-Coupé wie dem Audi Q3 Sportback möglich. Dieser Preis gilt für die Version 35 TFSI mit demselben Motor wie der Cupra Formentor 1.5 TSI, dem 1.5-Vierzylinder mit 150 CV. Bemerkenswert: Beim Audi kann man das S-tronic-Getriebe für rund 1.500 Euro mehr ordern oder die Version mit S-tronic und leichtem Hybridsystem wählen, die auf etwa 42.700 Euro steigt, dafür aber neben dem Automatikgetriebe bereits die ECO-Plakette der DGT mitbringt.

Im Vergleich zum Q3 weist der Q3 Sportback deutliche Unterschiede ab dem mittleren Dachholm nach hinten auf, mit einem klar abfallenden Dach und einem anderen Heckdesign. Neben den optischen Unterschieden verleiht Audi ihm einen etwas sportlicheren Charakter, indem serienmäßig ein etwas strafferes Fahrwerk und eine Lenkung mit variabler Übersetzung verbaut werden. Der Preisunterschied hängt von Motorisierung und Ausstattung ab, aber der Sportback kostet etwa 2.000 Euro mehr.

Im Fond verliert der Q3 Sportback gegenüber dem Q3 einige Zentimeter, behält aber die Funktionalität der längsverstellbaren Rückbank, was viel Spielraum bietet. Am Kofferraumvolumen ändert sich nichts: Er bietet 530 Liter, ein hervorragender Wert für ein Auto mit 4,5 Metern Länge. Hier kannst du den Test des Audi Q3 Sportback nachlesen.
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